Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
Kirchplatz 8, 32791 Lage +49 5232 66266
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Aktuelles

Noten helfen Konzert 2015

Vorverkauf hat begonnen!!

 

Ray Wilson, der Ex-Sänger von GENESIS, präsentiert zum 20jährigen Bühnenjubiläum die größten Hits der Bandgeschichte.

 

Am 17. Januar 2015 kommt er mit seinen Musikern, um die Genesis Classics zu spielen. Die Eintrittskarten werden ab sofortzum Einheitspreis von 18 Euro verkauft.

Vorverkaufsstellen sind:

  • Buchhandlung Felix-Fechenbach- Lage, Heidensche Str. 3, 32791 Lage
  • Gemeindebüro Heiden, Kirchplatz 8, 32791 Lage-Heiden
  • Bäckerei Schlüer Heiden, Hauptstraße 8, 32791 Lage-Heiden
  • Lippische Landeszeitung, Detmold, Lemgo, Lage

Bitte beachten Sie, dass die Kirche für das Konzert teilbestuhlt ist. Ansonsten stellen wir Stehtische auf. Lassen Sie sich vom schönen Ambiente und unseren leckeren Snacks und Getränken verwöhnen.

Weitere Informationen auf www.noten-helfen.de.

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Heidener Adventsfenster 2014

Wer macht mit?

Geschmückte und beleuchtete Fenster zeigen bald wieder an: Es ist Advent!
   Einen ganz besonderen Adventskalender gibt es schon seit vielen Jahren in Heiden. Hier werden Türen geöffnet und Begegnungen ermöglicht. Da in der immer hektischer werdenden Vorweihnachtszeit leider oft wenig Zeit für nachbarschaftliche Besuche bleibt, würden wir uns freuen, wenn sich viele an der dieser schönen Tradition beteiligen und sich besuchen lassen oder sich zu Besuchen aufmachen.
   Und so geht es: Sie suchen sich einen Tag in der Adventszeit aus und melden Ihre Teilnahme bei Daniela Blachowski (Tel.: 05232/ 979769) an. Dann schmücken Sie das Fenster zu Ihrem Tag und versehen es mit der Datumszahl. Wenn Sie möchten, öffnen Sie Ihre Tür an „Ihrem" Tag für Besuche zwischen 16.30 und 18.30 Uhr. In der Dezemberausgabe des Gemeindebriefes veröffentlichen wir die Anschriften der 24 Adventsfenster.

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So viel erlebt!

Eine Reise zur Partnergemeinde in Südafrika unter der Überschrift „Reformation und Politik"

 Sieben junge Leute zwischen 18 und 28 machten sich zusammen mit ihren Begleitern auf einen weiten Weg. Ungefähr 10000 Kilometer entfernt von Heiden landeten sie am 4. Oktober in Johannesburg und besuchten ihre Partnergemeinde in Soweto/ Orlando. In Familien wurden sie untergebracht und tauchten dadurch intensiv in das Leben und in die Apartheitsgeschichte der Partnergemeinde ein. Auf im Programm standen ein Besuch im Mandela-Haus, das Apartheitsmuseum, die Gedenkstätte in Sharpeville, aber auch das Verfassungsgericht und das Frauengefängnis, in dem einstmals Winnie Mandela und viele andere fest gehalten wurden. Vor den Union Buildings in Pretoria überragt die Figur von Nelson Mandela alles. Tatsächlich wird er in Südafrika als die Leitfigur schlechthin verehrt. In den Gesprächen mit Gemeindegliedern zeigt sich jedoch, wie viele ungenannte Menschen am Freiheitskampf beteiligt waren. Ein Prozess, der letztlich nicht abgeschlossen ist. In Kapstadt schloss sich eine Fahrt zur Gefängnisinsel Robben Island an. All dies bekam durch die abendlichen Diskussionen in den Häusern der Partnergemeinde seine beeindruckende Dringlichkeit. Es geht nahe, wenn ein Gemeindeglied erzählt, dass ihr älterer Bruder 5 Jahre auf Robben Island eingesessen hat und lebendig, aber für immer an Körper und Geist geschädigt nach Hause kam. Es geht regelrecht „unter die Haut", wenn man sich zum Abschied in die Arme nimmt und eine alte Frau fragt: „Weißt Du, dass ich dich vor 25 Jahren nicht hätte berühren dürfen, sondern den Gehsteig verlassen musste?"

In den Gottesdiensten, die die Gruppe während ihrer Zeit in Orlando besuchte, wurde um ein gemeinsames Verständnis der heutigen Rolle der Kirche in Südafrika und Deutschland gerungen. Ein junger Afrikaner forderte, dass die Kirche ihre Rolle als „Troublemaker" zurück gewinnen muss. Es wurde offen diskutiert, laut gebetet und zugleich gesungen und getanzt, um Kraft zu schöpfen für die Zukunft. Nebenbei blieb natürlich noch Zeit, das herrliche Land mit seinen Tieren und Pflanzen und seinen unfassbar schönen Ecken (Cape Point, Kirstenbosch, Maropeng ...) zu besuchen. Alle jungen Leute sagen Danke an die Kirchengemeinde Heiden, die Aktionsgemeinschaft Heiden und die Lippische Landeskirche, die solche Erfahrungen unterstützen und möglich machen. Wer interessiert ist an den lebendigen Eindrücken der Reisedelegation ist am Sonntag, den 26.10. um 17.00 Uhr in die Heidener Kirche eingeladen. Dort wird die 20-jährige Partnerschaft mit der Uniting-Reformed-Church of South Africa (URCHSA) gefeiert. Im Anschluss gibt es einen Imbiss im Gemeindehaus und einen Reisebericht.

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Es gehört zu mir - ein Tag voller Erinnerungen

Das Jugendheim Heiden ist Teil der Lebensgeschichte vieler Menschen. Das wurde am 16. März beim Waffelcafe mehr als deutlich. Nicht nur, dass eine Menschenkette aus mehr als 100 Besuchern das Jugendheim umarmte (das dabei gedrehte Video wurde noch am Abend an die WDR -Aktion „Für eine Stadt" versandt)... Schon im Gottesdienst spürte man etwas von der tiefen Verbundenheit mit diesem Haus. Ehrengast Pfarrer i.R. Karl Drüge erinnerte sich mit Pfarrerin Brigitte Fenner auf dem roten Sofa an die Anfänge. Natürlich hatte es schon vor 1964 eine Jugendarbeit in Heiden gegeben. Aber nun lud man die vielen Jugendlichen ein, die sich im Ortskern von überall her mit dem Moped trafen und wegen ihrer übergroßen Zahl ziemlichen Anstoß erregt hatten. Das Heidener Jugendheim mit seiner Freitagsdisco am „Red Mountain" erwarb sich schnell einen Ruf weit über die Ortsgrenzen hinaus. Dabei wurde schnell deutlich, mit wie viel Problemen die Jugendlichen jener Jahre behaftet waren. Alkohol, Drogen... all das spielte durchaus eine Rolle, und damit mussten sich die Pfarrer und der Kirchenvorstand auseinander setzen. Das verlangte einen langen Atem - zumal die eingangs vom Land NRW zugesagten 40000 DM 1967 zurückgefordert wurden. „Das war damals das gesamte Kirchensteueraufkommen eines Haushaltsjahres", erzählte Karl Drüge. Umso erstaunlicher ist es, wie viele Aktionen und Freizeiten vom Heidener Jugendheim ausgingen. Sie führten nach Israel, Irland, Norwegen und Bornholm. Diejenigen, die dabei gewesen waren, freuten sich über die Filme und Fotos, die während des Waffelcafes in der Disco gezeigt wurden. Eine Fotoausstellung weckte ebenfalls Erinnerungen an das damalige Zeitgeschehen. Alles in allem war es ein fröhliches „Who is who". Im Waffelcafe selbst engagierten sich Jugendliche von heute zusammen mit einem Team aus Ehemaligen. Das war wirklich ein toller Einsatz. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfern.

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"erdmöbel" begeistern beim "Noten helfen" Konzert

Ein "Erdmöbel" ist angeblich in der früheren DDR die Bezeichnung für einen Sarg gewesen. Doch mit "Friedhofsruhe" hatte es ganz und gar nichts zu tun, was die sechs Musiker der Kölner Band "Erdmöbel" beim diesjährigen "Noten helfen" - Konzert präsentierte. Im Gegenteil: Ein "satter Sound" erfüllte unsere bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche; groovende Rhythmen, melodische Klänge, manchmal durchbrochen von härteren Beats - das alles macht die Songs von "Erdmöbel" aus, deren Musik sich wohl am ehesten in das Genre "Independent Pop" einordnen lässt. Dazu die von einer besonderen Poesie gekennzeichneten Texte, die aus so schönen Worten wie z. B. "Nuss baum furnier" oder "Regen schirm etui" ganz neue Melodien komponieren. Kein Wunder, dass diese Mischung, die auch das neueste Album "Kung fu fighting" prägt, sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum ankommt und die Fangemeinde immer größer wird. Insofern war es ein großes Glück, dass es dem "Noten helfen" Team gelungen war, diese Band nach Heiden zu holen. Ein wenig enttäuscht waren die drei allerdings, so war schon in der Pause zu hören:"... dass die Texte akustisch manchmal schwer zu verstehen waren. Die technische Bühnenanweisung haben wir selbstverständlich befolgt und die "Erdmöbel" haben auch Erfahrung mit Kirchenauftritten (z.B. Kulturkirche Köln) doch hatten die zwei Techniker bisweilen ihre liebe Not mit unserer speziellen Kirchenakustik." Trotzdem wurde das Publikum recht schnell "warm", ermuntert durch die locker heitere Moderation der Band mit ihren "Einlassungen" über "Heiden" und Lipper" ("Lipperländer"). Und spätestens bei den "Mitmach"- und "Mitsingsongs" hatten "Erdmöbel" endgültig die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann gezogen. So war dieses inzwischen 8. Benefizkonzert aus der "Noten helfen" Reihe mal wieder ein einmaliges Erlebnis, das zum einen noch lange nachhallt und zum anderen unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nachhaltig unterstützt. Nicht zu vergessen seien in diesem Zusammenhang die vielen Unterstützer, die - angefangen vom Catering bis hin zum Auf- und Abbau - inzwischen einen beinahe professionellen Rahmen zu dieser ganz besonderen Veranstaltung im Jahreslauf unserer Kirchengemeinde bilden. Schön vor allem, dass sich unter Leitung von Ute Schmutzler-Frohwitter immer wieder auch die mit großem Einsatz in die Vorbereitungen einbringen, denen der Konzerterlös zu Gute kommt: Nämlich unsere Jugendlichen. Ihnen gilt unser großer Dank, ebenso wie den Sponsoren, allen weiteren Helferinnen und Helfern sowie insbesondere den oben genannten Initiatoren, die mit ihrem zeitlichem Engagement und ihren Ideen "Noten helfen" in all den Jahren so erfolgreich etabliert haben. Was bleibt also nach diesem wunderbaren Konzerterlebnis? Nicht zuletzt die Vorfreude auf das "Noten helfen" Konzert 2015".Übrigens hat sich die Gewinnerin der kleinen "Freikarten Aktion" für "Noten helfen 2015" doch noch gemeldet. Sie saß förmlich auf ihrem Glück (dem Programmzettel).

 

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Spielecke in der Kirche

Es gab sie schon lange, aber sie war nicht so praktisch und schön, wie die Neue, die von der Kinderkirche am 19.1. „in Betrieb" genommen wurde.
   Unser vielseitiger Organist Torsten Schmidt, der im Hauptberuf Tischler und Architekt ist, hat für die Kirche eine wunderschöne Spiel- und Kirchkaffeeecke entworfen und gebaut.
   Ihr filigranes Muster nimmt das Maßwerk der Fenster auf. Zugleich soll sie den Schall etwas dämpfen und doch so viel Offenheit schaffen, dass Eltern und Kinder sich als Teil des Gottesdienstes erleben können. In den Sitzbänken lassen sich Puzzle, Mal- und Spielsachen verstauen. Die Farben der Polster sind denen des Christopherusbildes harmonisch angepasst. Zudem kann man das Ganze auf Rollen bewegen, drehen und wenden, wenn wir in der Kirche mehr Platz brauchen. Auch neue Stehtische für den Kirchkaffee gibt es - alles im zur Orgel passenden Eichenholz.
   Wir bedanken uns für so viel Ideenreichtum. Die Kinder freuen sich auch und merken, dass sie bei uns herzlich willkommen sind!

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Besuchen Sie auch die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Heiden

www.lage-heiden.de

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