Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Jubiläumskonzert "Rock in der Kirche" - jetzt Karten sichern

Freitag, 19. September 2014, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr

Der Kartenvorverkauf für das Konzert mit den Vantasten und den Faded Backlights hat begonnen.
Karten zum Preis von 5,- € können im Gemeindebüro, bei der Bäckerei Schlüer, in der Felix-Fechenbach-Buchhandlung und nach den Gottesdiensten erworben werden.

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Sommerpredigtreihe - Jugendträume

Wie schon in den vergangenen Jahren, möchten wir die Sommerferien nutzen, uns intensiv und kreativ mit biblischen Texten zu befassen.
   Anlässlich des Jugendheimjubiläums machen wir uns auf die Suche nach biblischen Traumgeschichten. Begleiten Sie Gestalten wie Jakob auf seiner Flucht, den Traumdeuter Josef, den kleinen Samuel und viele andere Figuren der Bibel bei ihren nächtlichen Erfahrungen oder bei der Verwirklichung ihrer Tagträume. Selbstverständlich geht es dabei immer wieder um die Frage, ob die alten Träume heute noch lebendig sein können oder ob sie sich unter Umständen auch mit dem decken, was unsere ehemaligen Pfarrer und Kirchenälteste sich von dem neuen Haus für Gemeinde und Jugend erhofften.   
   Während der Sommerferien wird auch die kleine Ausstellung, die wir schon im März anlässlich des Jugendheimjubiläums zusammen gestellt haben, in der Kirche zu sehen sein. Im sich anschließenden Kirchkaffee gibt es Kleinigkeiten, die an die Träume der 68er oder an die Kindheitserinnerungen der heute 50-jährigen anknüpfen. Aromatisierten Tee zum Beispiel oder auch Liebesperlen, Esspapier und andere süße Köstlichkeiten.

Herzlich willkommen!

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Keine neue Steuer

Kreis Lippe. Ab 2015 werden die Kirchensteuern auf Kapitalerträge direkt bei den 
Banken erhoben. Damit wird nicht etwa eine neue, versteckte Kirchensteuer 
eingeführt, sondern das bisher übliche Verfahren vereinfacht. Darüber informiert 
zurzeit ein Ausdruck zum Kontoauszug.
 
„Diese Umstellung betrifft ausschließlich Kirchenmitglieder, die Zinsen und 
Dividenden erzielen, die über die Freistellungsgrenzen (801 Euro für 
Alleinstehende bzw. für Verheiratete oder Lebenspartner 1602 Euro) 
hinausgehen", betont Dr. Arno Schilberg, Juristischer Kirchenrat der Lippischen 
Landeskirche: „Nur dann fällt für die überschüssigen Erträge Kapitalertragssteuer 
und damit auch Kirchensteuer an. Eine Bank weiß in der Regel nicht, ob der 
Kunde der evangelischen oder katholischen Kirche angehört. Deshalb bekommen 
alle Kunden derzeit automatisch einen Informations-Ausdruck zu ihrem 
Kontoauszug."  
Hintergrund der Umstellung: Seit 2009 erhebt der Staat die Kapitalertragssteuer 
an der Quelle ihrer Entstehung, also direkt bei den Banken. Wer jährlich an 
Zinsen, Dividenden und anderen Kapitalerträgen mehr als den Sparerfreibetrag  
einnimmt, muss 25 Prozent Abgeltungssteuer zahlen. Hierauf werden zusätzlich 
noch 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und für Kirchenmitglieder neun Prozent 
Kirchensteuer erhoben. Kunden, die dies betrifft, konnten die Bank bisher bitten, 
die Kirchensteuer einzubehalten. Anderenfalls mussten sie ihre Kapitalerträge bei 
der Einkommensteuererklärung angeben, damit darauf die Kirchensteuer erhoben 
werden konnte. Dies soll ab dem kommenden Jahr vereinfacht werden. Danach 
werden alle Steuern auf Kapitalerträge direkt bei der Bank erhoben.
Die Bank erhält zu diesem Zweck vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) 
einen sechsstelligen numerischen Schlüssel, unter dem die ermittelte 
Kirchensteuer für den jeweiligen Kunden abzuführen ist. Mit der Kennziffer 
können die Banken die einbehaltene Kirchensteuer an die jeweilige evangelische 
Landeskirche weiterleiten, der der Kunde angehört. Dabei werden die hohen 
Anforderungen des Datenschutzes gewährleistet. Für den Mitarbeiter bei der Bank 
ist die Religionszugehörigkeit nicht erkennbar. In der Steuererklärung bleibt die 
Kirchensteuer weiterhin als „Sonderausgabe" absetzbar. 
Wer nicht möchte, dass seine Religionszugehörigkeit an seine Bank 
weitergegeben wird, muss dem widersprechen, indem er einen Sperrvermerk 
setzen lässt. Dann müssen die Kapitalerträge zur Festsetzung der Kirchensteuer 
weiterhin im Rahmen der Einkommensteuererklärung durch das Kirchenmitglied 
angegeben werden. Der Widerspruch muss bis spätestens 30. Juni 2014 beim 
BZSt (www.bzst.de) erfolgen. Sperrvermerke, die nach dem Stichtag veranlasst 
werden, können erst im Folgejahr berücksichtigt werden. 
 
KIRCHENSTEUER-TELEFON
kostenfrei 0800 354 72 43

 

 

 

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Es gehört zu mir - ein Tag voller Erinnerungen

Das Jugendheim Heiden ist Teil der Lebensgeschichte vieler Menschen. Das wurde am 16. März beim Waffelcafe mehr als deutlich. Nicht nur, dass eine Menschenkette aus mehr als 100 Besuchern das Jugendheim umarmte (das dabei gedrehte Video wurde noch am Abend an die WDR -Aktion „Für eine Stadt" versandt)... Schon im Gottesdienst spürte man etwas von der tiefen Verbundenheit mit diesem Haus. Ehrengast Pfarrer i.R. Karl Drüge erinnerte sich mit Pfarrerin Brigitte Fenner auf dem roten Sofa an die Anfänge. Natürlich hatte es schon vor 1964 eine Jugendarbeit in Heiden gegeben. Aber nun lud man die vielen Jugendlichen ein, die sich im Ortskern von überall her mit dem Moped trafen und wegen ihrer übergroßen Zahl ziemlichen Anstoß erregt hatten. Das Heidener Jugendheim mit seiner Freitagsdisco am „Red Mountain" erwarb sich schnell einen Ruf weit über die Ortsgrenzen hinaus. Dabei wurde schnell deutlich, mit wie viel Problemen die Jugendlichen jener Jahre behaftet waren. Alkohol, Drogen... all das spielte durchaus eine Rolle, und damit mussten sich die Pfarrer und der Kirchenvorstand auseinander setzen. Das verlangte einen langen Atem - zumal die eingangs vom Land NRW zugesagten 40000 DM 1967 zurückgefordert wurden. „Das war damals das gesamte Kirchensteueraufkommen eines Haushaltsjahres", erzählte Karl Drüge. Umso erstaunlicher ist es, wie viele Aktionen und Freizeiten vom Heidener Jugendheim ausgingen. Sie führten nach Israel, Irland, Norwegen und Bornholm. Diejenigen, die dabei gewesen waren, freuten sich über die Filme und Fotos, die während des Waffelcafes in der Disco gezeigt wurden. Eine Fotoausstellung weckte ebenfalls Erinnerungen an das damalige Zeitgeschehen. Alles in allem war es ein fröhliches „Who is who". Im Waffelcafe selbst engagierten sich Jugendliche von heute zusammen mit einem Team aus Ehemaligen. Das war wirklich ein toller Einsatz. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfern.

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Wohnungen für Flüchtlinge gesucht

Zum ersten Mal seit 15 Jahren kamen 2013 mehr als 100.000 Asylbewerberinnen und Asylbewerber pro Jahr nach Deutschland. Das ist erst knapp ein Viertel der Rekordzahl von 1992 (ca. 438.000 Asylanträge), stellt aber das Land NRW wie die Kommunen vor große Herausforderungen. Denn in den Jahren des Rückganges der Asylzahlen wurden viele Asylbewerberheime geschlossen.
   Jetzt müssen z.T. neue Sammelunterkünfte gebaut oder angemietet werden, die aber oft nur recht beengt und provisorisch sein werden. Besser wäre es allerdings, wenn Asylbewerber nicht jahrelang in Massenunterkünften leben müssten, sondern früher in Privatwohnungen ziehen könnten.
   Als Kirche haben wir ein Interesse daran, dass Flüchtlinge bei uns Aufnahme finden können. Wir machen der Gesellschaft Mut, auch bei steigenden Zahlen Offenheit zu zeigen. Und wir erinnern staatliche Stellen an ihre Aufgabe, für die menschenwürdige Unterbringung von AsylbewerberInnen zu sorgen.
    An dieser Stelle bitten wir Sie im Namen des Flüchtlingsbeauftragten und ehemaligen Heidener Pfarrer Dieter Bökemeier um Ihre Hilfe: Wenn Sie eine Wohnung zu vermieten haben, dann melden Sie diese doch bitte dem Sozialamt der Stadt Lage (05232/601500) oder dem Sozialamt im Bereich Detmold (Herrn Zelle: 05231/977-563 ). Damit können Sie Flüchtlingen wie der Kommune in ihrer Unterbringungsnot ggf. helfen. Die Miete ist dann durch das Sozialamt garantiert.

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"erdmöbel" begeistern beim "Noten helfen" Konzert

Ein "Erdmöbel" ist angeblich in der früheren DDR die Bezeichnung für einen Sarg gewesen. Doch mit "Friedhofsruhe" hatte es ganz und gar nichts zu tun, was die sechs Musiker der Kölner Band "Erdmöbel" beim diesjährigen "Noten helfen" - Konzert präsentierte. Im Gegenteil: Ein "satter Sound" erfüllte unsere bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche; groovende Rhythmen, melodische Klänge, manchmal durchbrochen von härteren Beats - das alles macht die Songs von "Erdmöbel" aus, deren Musik sich wohl am ehesten in das Genre "Independent Pop" einordnen lässt. Dazu die von einer besonderen Poesie gekennzeichneten Texte, die aus so schönen Worten wie z. B. "Nuss baum furnier" oder "Regen schirm etui" ganz neue Melodien komponieren. Kein Wunder, dass diese Mischung, die auch das neueste Album "Kung fu fighting" prägt, sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum ankommt und die Fangemeinde immer größer wird. Insofern war es ein großes Glück, dass es dem "Noten helfen" Team gelungen war, diese Band nach Heiden zu holen. Ein wenig enttäuscht waren die drei allerdings, so war schon in der Pause zu hören:"... dass die Texte akustisch manchmal schwer zu verstehen waren. Die technische Bühnenanweisung haben wir selbstverständlich befolgt und die "Erdmöbel" haben auch Erfahrung mit Kirchenauftritten (z.B. Kulturkirche Köln) doch hatten die zwei Techniker bisweilen ihre liebe Not mit unserer speziellen Kirchenakustik." Trotzdem wurde das Publikum recht schnell "warm", ermuntert durch die locker heitere Moderation der Band mit ihren "Einlassungen" über "Heiden" und Lipper" ("Lipperländer"). Und spätestens bei den "Mitmach"- und "Mitsingsongs" hatten "Erdmöbel" endgültig die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann gezogen. So war dieses inzwischen 8. Benefizkonzert aus der "Noten helfen" Reihe mal wieder ein einmaliges Erlebnis, das zum einen noch lange nachhallt und zum anderen unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nachhaltig unterstützt. Nicht zu vergessen seien in diesem Zusammenhang die vielen Unterstützer, die - angefangen vom Catering bis hin zum Auf- und Abbau - inzwischen einen beinahe professionellen Rahmen zu dieser ganz besonderen Veranstaltung im Jahreslauf unserer Kirchengemeinde bilden. Schön vor allem, dass sich unter Leitung von Ute Schmutzler-Frohwitter immer wieder auch die mit großem Einsatz in die Vorbereitungen einbringen, denen der Konzerterlös zu Gute kommt: Nämlich unsere Jugendlichen. Ihnen gilt unser großer Dank, ebenso wie den Sponsoren, allen weiteren Helferinnen und Helfern sowie insbesondere den oben genannten Initiatoren, die mit ihrem zeitlichem Engagement und ihren Ideen "Noten helfen" in all den Jahren so erfolgreich etabliert haben. Was bleibt also nach diesem wunderbaren Konzerterlebnis? Nicht zuletzt die Vorfreude auf das "Noten helfen" Konzert 2015".Übrigens hat sich die Gewinnerin der kleinen "Freikarten Aktion" für "Noten helfen 2015" doch noch gemeldet. Sie saß förmlich auf ihrem Glück (dem Programmzettel).

 

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Spielecke in der Kirche

Es gab sie schon lange, aber sie war nicht so praktisch und schön, wie die Neue, die von der Kinderkirche am 19.1. „in Betrieb" genommen wurde.
   Unser vielseitiger Organist Torsten Schmidt, der im Hauptberuf Tischler und Architekt ist, hat für die Kirche eine wunderschöne Spiel- und Kirchkaffeeecke entworfen und gebaut.
   Ihr filigranes Muster nimmt das Maßwerk der Fenster auf. Zugleich soll sie den Schall etwas dämpfen und doch so viel Offenheit schaffen, dass Eltern und Kinder sich als Teil des Gottesdienstes erleben können. In den Sitzbänken lassen sich Puzzle, Mal- und Spielsachen verstauen. Die Farben der Polster sind denen des Christopherusbildes harmonisch angepasst. Zudem kann man das Ganze auf Rollen bewegen, drehen und wenden, wenn wir in der Kirche mehr Platz brauchen. Auch neue Stehtische für den Kirchkaffee gibt es - alles im zur Orgel passenden Eichenholz.
   Wir bedanken uns für so viel Ideenreichtum. Die Kinder freuen sich auch und merken, dass sie bei uns herzlich willkommen sind!

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Jahresthema 2014 - Es gehört zu mir - 50 Jahre Jugendheim

Es gehört zu mir - 50 Jahre Jugendheim

Ein Jubiläum, das für viele mit ungezählten Erinnerungen, Erlebnissen, mit Discos, Freizeiten, dem ersten Kuss und manchmal sogar mit dem Beginn der Ehe verbunden ist; mit Gesichtern, mit Menschen, die zu Wegbegleitern und Freunden wurden. Wo Kirche auf ganz lebendige und nachhaltige Weise das Leben vieler Generationen von Jugendlichen prägte und im positiven Sinne beeinflusste. Insofern können viele in unserem Dorf, und weit darüber hinaus frei nach Marianne Rosenberg sagen: Das Jugendheim, kurz das „JUZ": „Es gehört zu mir"! Ein Anlass, der gefeiert werden muss, wo wir Rückschau halten, wo wir aber auch die Gegenwart und die Zukunft des Jugendheimes in den Blick nehmen.
   Schon seit dem Sommer haben sich zahlreiche ehemalige, aber auch „aktuelle" Besucherinnen und Besucher des „JUZ" zusammen gefunden, um ein ausgefülltes Jubiläumsjahr zu planen.
Uns erwarten viele Angebote, Discos, Konzerte und ein großes Festwochenende (19. bis 21. September 2014 - bitte schon mal notieren).   Die Einzelheiten finden Sie in dem kleinen „Jahresflyer", der dieser Ausgabe des Gemeindebriefes beiliegt. Schauen Sie hinein: Dort findet sich für jede und jeden eine

Veranstaltung, bei der es sich lohnt, dabei zu sein. Wir freuen uns schon heute auf dieses besondere Jubiläum mit vielen Angeboten und Höhepunkten und vor allem auf viele Begegnungen mit euch und Ihnen.

PS: Für die geplante Fotoausstellung suchen wir Bilder!
Sofern Sie Fotos aus 5 Jahrzehnten Jugendheim haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns zur Ausgestaltung der Ausstellung einige überlassen könnten. Von jedem Einsender/Einsenderin erbitten wir zunächst höchstens „Fünf" Aufnahmen, bitte als Abzug/Kopie (bei Originalen könnten wir nicht garantieren, dass diese unversehrt bleiben) und mit einer kurzen Erläuterung versehen. Schön wäre es, wenn Sie uns die Bilder bis spätestens Mitte Januar zur Verfügung stellen könnten. Sie können sie im Gemeindebüro abgeben oder per Post an: Kirchengemeinde Heiden, Kirchplatz 8, 32791 Lage schicken. Schon vorab vielen Dank!

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Mit Heidi und Ben in Jerusalem

Das war ein wunderschöner Familiennachmittag, zu dem der Kinderchor unserer Kirchengemeinde ins alte Pfarrhaus einlud. Eltern, Großeltern, Familien mit kleinen Kindern und andere Fans sind gerne gekommen und haben sich auf eine ungewöhnliche Reise mitnehmen lassen.
   Die Kirchenmäuse Heidi und Ben machten sich auf die Reise nach Jerusalem. Dort erlebten sie mit, wie Jesus die Händler im Tempel vertrieb, wie er von den Menschen geliebt und doch verraten wurde, wie er starb und dann von den Frauen als der Lebendige wiedergefunden wurde.  Die älteren Mädchen des Kinderchores beeindruckten mit ihren Soloparts, der Chor mit schwungvoller Musik.
   Ein herzlicher Dank gilt auch den Kostümschneiderinnen, dem Mädchenkreis für das Bühnenbild, dem Erzähler Johann Christian Rieke und unserer Kinderchorleiterin Stefanie Schwarz, die das Musical mit viel Liebe und Geduld mit den Kindern einstudierte.

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Fröhliches Treiben auf der Baustelle

Das diesjährige Gemeindefest  wurde am ungewöhnlichen Ort gefeiert. Nach dem Festgottesdienst mit einer Predigt von Dr. Martin Dutzmann versammelte man sich auf der Baustelle im Heidener Ortskern. Rund 200 - 300 Besucherinenn und Besucher nahmen die Gelegenheit wahr, dort zu feiern und zu tanzen.

Seit Jahren ist unser Dorf durch Straßenbaumaßnahmen schwer zu erreichen oder schwer zu durchfahren. Diese Baustellen trennen Menschen, und darum hatte sich die Kirchengemeinde vorgenommen, wenigsten an einem Tag „eine Brücke" über die Baustelle hinweg zu bauen und Menschen dort fröhlich zusammen zu bringen. Dabei wurde die Kirchengemeinde von den Mitarbeitenden des Bauamtes der Stadt Lage schon im Vorfeld freundlich unterstützt. Sogar eine Ladung Kies und Sand für die Baustellenolympiade wurden Dank ihrer Hilfe angeliefert. Eltern und Kinder hatten denn auch ihren Spaß daran, sich auf einem abwechslungsreichen Parcourt als echte Bauarbeiter zu erproben.

Am Nachmittag wurde mit Frederike Pook kräftig Zumba getanzt. Die Breaker sorgten für Stimmung und das von Pfarrer Gerald Klaassen zusammengestellte Quiz rund um die Ortsteile der Kirchegemeinde erhitzte die Gemüter. So wurde es bei trockenem, aber doch kühlem Wetter allen Beteiligten nach und nach innerlich und äußerlich warm. Die Chöre der Kirchengemeinde gaben dem Ganzen freundlichen Schwung und einen festlichen Rahmen. Das hat rundum Spaß gemacht.

 

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Weltwärts - Junge Menschen suchen Herausforderungen außerhalb Lippes -

Für viele Schülerinnen und Schüler beginnen bald die Ferien. Für nicht wenige geht in diesen Wochen die Schulzeit insgesamt zu Ende. Der sogenannte Doppeljahrgang hat sein Abitur gemacht. Und was kommt dann?
   Klar, die meisten gehen direkt in die Ausbildung, an die Berufsfachschulen oder auf die Universität. Einige andere nutzen die gewonnene Zeit aber für ganz etwas anderes. Sie ziehen in die Welt hinaus. Als Au-Pair oder eben für eine Art soziales Jahr im Ausland. Einige unserer ehemaligen Konfirmandinnen machen es so. Die eine zieht es in eine Familie nach Amerika. Eine andere geht mutig nach Ghana. Dabei wird sie von der Norddeutschen Mission begleitet und in ihr Aufgabenfeld eingewiesen. Am 18. August findet bei uns in Heiden ein Entsendungsgottesdienst für sie und andere junge Menschen aus der Region Lippe statt.
   So ein Auslandsjahr ist eine aufregende Sache und eine tolle Chance. Man ist hinterher „sattelfest" in einer anderen Sprache und wächst in kurzer Zeit über seine engen Grenzen hinaus. Dabei werden im Sinne unseres Gemeindejahresmottos Brücken gebaut.
   Das ehrenamtliche Engagement in der Kirchengemeinde - als Konfihelfer oder Gruppenleiter/innen - ist übrigens oft Teil der „Eintrittskarte" für so ein Auslandsjahr. Es ist gut, wenn man bei seinen Bewerbungen den Pfarrer oder die Pfarrerin um eine Referenz oder ein pfarramtliches Zeugnis bitten kann. Zugleich ist die Kirche selbst ein Netzwerk von vielen Möglichkeiten. Wir freuen uns, wenn Jugendliche unserer Gemeinde dies entdecken, und wenn es ihnen hilft, einen weiteren wichtigen Schritt in ihrem Leben zu machen... eben weltwärts.
Brigitte Fenner

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Ein Zuhause für Wildbienen, Falter & Co

Wunderbar und richtig professionell ist es geworden das Insektenhotel, das Horst Blanke mit dem Kinderkreis Bentrup -Loßbruch gebaut hat. Als Schnee und Eis noch wüteten, begann die Planung für dieses Projekt. Schnell ließen sich die Kinder und die ehrenamtlichen Mitarbeiter begeistern. So wurde in den Jugendräumen der Alten Schule gesägt, geschraubt und gestrichen. Da nicht für alle handwerklichen Tätigkeiten die benötigten Werkzeuge vor Ort waren, hat Horst Blanke in seiner heimischen Werkstatt Arbeitsschritte vor- oder nachbereitet. Für dieses außerordentliche Engagement sagen wir ganz herzlichen Dank. Gefüllt wurde das Insektenhotel mit Fichtenzapfen, Bambus, Rinden und Hölzern, in die Löcher gebohrt wurden. Nun müssen nur noch die kleinen Bewohner einziehen. Wer sich das Insektenhotel anschauen möchte, findet es in der großen Hecke neben der Grillhütte in Bentrup.
Ute Schmutzler-Frohwitter   

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www.lage-heiden.de

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