Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
Kirchplatz 8, 32791 Lage +49 5232 66266
Sie sind hier: Startseite | Aktuelles

Aktuelles

So viel erlebt!

Eine Reise zur Partnergemeinde in Südafrika unter der Überschrift „Reformation und Politik"

 Sieben junge Leute zwischen 18 und 28 machten sich zusammen mit ihren Begleitern auf einen weiten Weg. Ungefähr 10000 Kilometer entfernt von Heiden landeten sie am 4. Oktober in Johannesburg und besuchten ihre Partnergemeinde in Soweto/ Orlando. In Familien wurden sie untergebracht und tauchten dadurch intensiv in das Leben und in die Apartheitsgeschichte der Partnergemeinde ein. Auf im Programm standen ein Besuch im Mandela-Haus, das Apartheitsmuseum, die Gedenkstätte in Sharpeville, aber auch das Verfassungsgericht und das Frauengefängnis, in dem einstmals Winnie Mandela und viele andere fest gehalten wurden. Vor den Union Buildings in Pretoria überragt die Figur von Nelson Mandela alles. Tatsächlich wird er in Südafrika als die Leitfigur schlechthin verehrt. In den Gesprächen mit Gemeindegliedern zeigt sich jedoch, wie viele ungenannte Menschen am Freiheitskampf beteiligt waren. Ein Prozess, der letztlich nicht abgeschlossen ist. In Kapstadt schloss sich eine Fahrt zur Gefängnisinsel Robben Island an. All dies bekam durch die abendlichen Diskussionen in den Häusern der Partnergemeinde seine beeindruckende Dringlichkeit. Es geht nahe, wenn ein Gemeindeglied erzählt, dass ihr älterer Bruder 5 Jahre auf Robben Island eingesessen hat und lebendig, aber für immer an Körper und Geist geschädigt nach Hause kam. Es geht regelrecht „unter die Haut", wenn man sich zum Abschied in die Arme nimmt und eine alte Frau fragt: „Weißt Du, dass ich dich vor 25 Jahren nicht hätte berühren dürfen, sondern den Gehsteig verlassen musste?"

In den Gottesdiensten, die die Gruppe während ihrer Zeit in Orlando besuchte, wurde um ein gemeinsames Verständnis der heutigen Rolle der Kirche in Südafrika und Deutschland gerungen. Ein junger Afrikaner forderte, dass die Kirche ihre Rolle als „Troublemaker" zurück gewinnen muss. Es wurde offen diskutiert, laut gebetet und zugleich gesungen und getanzt, um Kraft zu schöpfen für die Zukunft. Nebenbei blieb natürlich noch Zeit, das herrliche Land mit seinen Tieren und Pflanzen und seinen unfassbar schönen Ecken (Cape Point, Kirstenbosch, Maropeng ...) zu besuchen. Alle jungen Leute sagen Danke an die Kirchengemeinde Heiden, die Aktionsgemeinschaft Heiden und die Lippische Landeskirche, die solche Erfahrungen unterstützen und möglich machen. Wer interessiert ist an den lebendigen Eindrücken der Reisedelegation ist am Sonntag, den 26.10. um 17.00 Uhr in die Heidener Kirche eingeladen. Dort wird die 20-jährige Partnerschaft mit der Uniting-Reformed-Church of South Africa (URCHSA) gefeiert. Im Anschluss gibt es einen Imbiss im Gemeindehaus und einen Reisebericht.

Nach oben

Es gehört zu mir - ein Tag voller Erinnerungen

Das Jugendheim Heiden ist Teil der Lebensgeschichte vieler Menschen. Das wurde am 16. März beim Waffelcafe mehr als deutlich. Nicht nur, dass eine Menschenkette aus mehr als 100 Besuchern das Jugendheim umarmte (das dabei gedrehte Video wurde noch am Abend an die WDR -Aktion „Für eine Stadt" versandt)... Schon im Gottesdienst spürte man etwas von der tiefen Verbundenheit mit diesem Haus. Ehrengast Pfarrer i.R. Karl Drüge erinnerte sich mit Pfarrerin Brigitte Fenner auf dem roten Sofa an die Anfänge. Natürlich hatte es schon vor 1964 eine Jugendarbeit in Heiden gegeben. Aber nun lud man die vielen Jugendlichen ein, die sich im Ortskern von überall her mit dem Moped trafen und wegen ihrer übergroßen Zahl ziemlichen Anstoß erregt hatten. Das Heidener Jugendheim mit seiner Freitagsdisco am „Red Mountain" erwarb sich schnell einen Ruf weit über die Ortsgrenzen hinaus. Dabei wurde schnell deutlich, mit wie viel Problemen die Jugendlichen jener Jahre behaftet waren. Alkohol, Drogen... all das spielte durchaus eine Rolle, und damit mussten sich die Pfarrer und der Kirchenvorstand auseinander setzen. Das verlangte einen langen Atem - zumal die eingangs vom Land NRW zugesagten 40000 DM 1967 zurückgefordert wurden. „Das war damals das gesamte Kirchensteueraufkommen eines Haushaltsjahres", erzählte Karl Drüge. Umso erstaunlicher ist es, wie viele Aktionen und Freizeiten vom Heidener Jugendheim ausgingen. Sie führten nach Israel, Irland, Norwegen und Bornholm. Diejenigen, die dabei gewesen waren, freuten sich über die Filme und Fotos, die während des Waffelcafes in der Disco gezeigt wurden. Eine Fotoausstellung weckte ebenfalls Erinnerungen an das damalige Zeitgeschehen. Alles in allem war es ein fröhliches „Who is who". Im Waffelcafe selbst engagierten sich Jugendliche von heute zusammen mit einem Team aus Ehemaligen. Das war wirklich ein toller Einsatz. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfern.

Nach oben

"erdmöbel" begeistern beim "Noten helfen" Konzert

Ein "Erdmöbel" ist angeblich in der früheren DDR die Bezeichnung für einen Sarg gewesen. Doch mit "Friedhofsruhe" hatte es ganz und gar nichts zu tun, was die sechs Musiker der Kölner Band "Erdmöbel" beim diesjährigen "Noten helfen" - Konzert präsentierte. Im Gegenteil: Ein "satter Sound" erfüllte unsere bis auf den letzten Platz gefüllte Kirche; groovende Rhythmen, melodische Klänge, manchmal durchbrochen von härteren Beats - das alles macht die Songs von "Erdmöbel" aus, deren Musik sich wohl am ehesten in das Genre "Independent Pop" einordnen lässt. Dazu die von einer besonderen Poesie gekennzeichneten Texte, die aus so schönen Worten wie z. B. "Nuss baum furnier" oder "Regen schirm etui" ganz neue Melodien komponieren. Kein Wunder, dass diese Mischung, die auch das neueste Album "Kung fu fighting" prägt, sowohl bei Kritikern als auch beim Publikum ankommt und die Fangemeinde immer größer wird. Insofern war es ein großes Glück, dass es dem "Noten helfen" Team gelungen war, diese Band nach Heiden zu holen. Ein wenig enttäuscht waren die drei allerdings, so war schon in der Pause zu hören:"... dass die Texte akustisch manchmal schwer zu verstehen waren. Die technische Bühnenanweisung haben wir selbstverständlich befolgt und die "Erdmöbel" haben auch Erfahrung mit Kirchenauftritten (z.B. Kulturkirche Köln) doch hatten die zwei Techniker bisweilen ihre liebe Not mit unserer speziellen Kirchenakustik." Trotzdem wurde das Publikum recht schnell "warm", ermuntert durch die locker heitere Moderation der Band mit ihren "Einlassungen" über "Heiden" und Lipper" ("Lipperländer"). Und spätestens bei den "Mitmach"- und "Mitsingsongs" hatten "Erdmöbel" endgültig die Zuhörerinnen und Zuhörer in ihren Bann gezogen. So war dieses inzwischen 8. Benefizkonzert aus der "Noten helfen" Reihe mal wieder ein einmaliges Erlebnis, das zum einen noch lange nachhallt und zum anderen unsere Arbeit mit Kindern und Jugendlichen nachhaltig unterstützt. Nicht zu vergessen seien in diesem Zusammenhang die vielen Unterstützer, die - angefangen vom Catering bis hin zum Auf- und Abbau - inzwischen einen beinahe professionellen Rahmen zu dieser ganz besonderen Veranstaltung im Jahreslauf unserer Kirchengemeinde bilden. Schön vor allem, dass sich unter Leitung von Ute Schmutzler-Frohwitter immer wieder auch die mit großem Einsatz in die Vorbereitungen einbringen, denen der Konzerterlös zu Gute kommt: Nämlich unsere Jugendlichen. Ihnen gilt unser großer Dank, ebenso wie den Sponsoren, allen weiteren Helferinnen und Helfern sowie insbesondere den oben genannten Initiatoren, die mit ihrem zeitlichem Engagement und ihren Ideen "Noten helfen" in all den Jahren so erfolgreich etabliert haben. Was bleibt also nach diesem wunderbaren Konzerterlebnis? Nicht zuletzt die Vorfreude auf das "Noten helfen" Konzert 2015".Übrigens hat sich die Gewinnerin der kleinen "Freikarten Aktion" für "Noten helfen 2015" doch noch gemeldet. Sie saß förmlich auf ihrem Glück (dem Programmzettel).

 

Nach oben

Spielecke in der Kirche

Es gab sie schon lange, aber sie war nicht so praktisch und schön, wie die Neue, die von der Kinderkirche am 19.1. „in Betrieb" genommen wurde.
   Unser vielseitiger Organist Torsten Schmidt, der im Hauptberuf Tischler und Architekt ist, hat für die Kirche eine wunderschöne Spiel- und Kirchkaffeeecke entworfen und gebaut.
   Ihr filigranes Muster nimmt das Maßwerk der Fenster auf. Zugleich soll sie den Schall etwas dämpfen und doch so viel Offenheit schaffen, dass Eltern und Kinder sich als Teil des Gottesdienstes erleben können. In den Sitzbänken lassen sich Puzzle, Mal- und Spielsachen verstauen. Die Farben der Polster sind denen des Christopherusbildes harmonisch angepasst. Zudem kann man das Ganze auf Rollen bewegen, drehen und wenden, wenn wir in der Kirche mehr Platz brauchen. Auch neue Stehtische für den Kirchkaffee gibt es - alles im zur Orgel passenden Eichenholz.
   Wir bedanken uns für so viel Ideenreichtum. Die Kinder freuen sich auch und merken, dass sie bei uns herzlich willkommen sind!

Nach oben

Jahresthema 2014 - Es gehört zu mir - 50 Jahre Jugendheim

Es gehört zu mir - 50 Jahre Jugendheim

Ein Jubiläum, das für viele mit ungezählten Erinnerungen, Erlebnissen, mit Discos, Freizeiten, dem ersten Kuss und manchmal sogar mit dem Beginn der Ehe verbunden ist; mit Gesichtern, mit Menschen, die zu Wegbegleitern und Freunden wurden. Wo Kirche auf ganz lebendige und nachhaltige Weise das Leben vieler Generationen von Jugendlichen prägte und im positiven Sinne beeinflusste. Insofern können viele in unserem Dorf, und weit darüber hinaus frei nach Marianne Rosenberg sagen: Das Jugendheim, kurz das „JUZ": „Es gehört zu mir"! Ein Anlass, der gefeiert werden muss, wo wir Rückschau halten, wo wir aber auch die Gegenwart und die Zukunft des Jugendheimes in den Blick nehmen.
   Schon seit dem Sommer haben sich zahlreiche ehemalige, aber auch „aktuelle" Besucherinnen und Besucher des „JUZ" zusammen gefunden, um ein ausgefülltes Jubiläumsjahr zu planen.
Uns erwarten viele Angebote, Discos, Konzerte und ein großes Festwochenende (19. bis 21. September 2014 - bitte schon mal notieren).   Die Einzelheiten finden Sie in dem kleinen „Jahresflyer", der dieser Ausgabe des Gemeindebriefes beiliegt. Schauen Sie hinein: Dort findet sich für jede und jeden eine

Veranstaltung, bei der es sich lohnt, dabei zu sein. Wir freuen uns schon heute auf dieses besondere Jubiläum mit vielen Angeboten und Höhepunkten und vor allem auf viele Begegnungen mit euch und Ihnen.

PS: Für die geplante Fotoausstellung suchen wir Bilder!
Sofern Sie Fotos aus 5 Jahrzehnten Jugendheim haben, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns zur Ausgestaltung der Ausstellung einige überlassen könnten. Von jedem Einsender/Einsenderin erbitten wir zunächst höchstens „Fünf" Aufnahmen, bitte als Abzug/Kopie (bei Originalen könnten wir nicht garantieren, dass diese unversehrt bleiben) und mit einer kurzen Erläuterung versehen. Schön wäre es, wenn Sie uns die Bilder bis spätestens Mitte Januar zur Verfügung stellen könnten. Sie können sie im Gemeindebüro abgeben oder per Post an: Kirchengemeinde Heiden, Kirchplatz 8, 32791 Lage schicken. Schon vorab vielen Dank!

Nach oben

Weltwärts - Junge Menschen suchen Herausforderungen außerhalb Lippes -

Für viele Schülerinnen und Schüler beginnen bald die Ferien. Für nicht wenige geht in diesen Wochen die Schulzeit insgesamt zu Ende. Der sogenannte Doppeljahrgang hat sein Abitur gemacht. Und was kommt dann?
   Klar, die meisten gehen direkt in die Ausbildung, an die Berufsfachschulen oder auf die Universität. Einige andere nutzen die gewonnene Zeit aber für ganz etwas anderes. Sie ziehen in die Welt hinaus. Als Au-Pair oder eben für eine Art soziales Jahr im Ausland. Einige unserer ehemaligen Konfirmandinnen machen es so. Die eine zieht es in eine Familie nach Amerika. Eine andere geht mutig nach Ghana. Dabei wird sie von der Norddeutschen Mission begleitet und in ihr Aufgabenfeld eingewiesen. Am 18. August findet bei uns in Heiden ein Entsendungsgottesdienst für sie und andere junge Menschen aus der Region Lippe statt.
   So ein Auslandsjahr ist eine aufregende Sache und eine tolle Chance. Man ist hinterher „sattelfest" in einer anderen Sprache und wächst in kurzer Zeit über seine engen Grenzen hinaus. Dabei werden im Sinne unseres Gemeindejahresmottos Brücken gebaut.
   Das ehrenamtliche Engagement in der Kirchengemeinde - als Konfihelfer oder Gruppenleiter/innen - ist übrigens oft Teil der „Eintrittskarte" für so ein Auslandsjahr. Es ist gut, wenn man bei seinen Bewerbungen den Pfarrer oder die Pfarrerin um eine Referenz oder ein pfarramtliches Zeugnis bitten kann. Zugleich ist die Kirche selbst ein Netzwerk von vielen Möglichkeiten. Wir freuen uns, wenn Jugendliche unserer Gemeinde dies entdecken, und wenn es ihnen hilft, einen weiteren wichtigen Schritt in ihrem Leben zu machen... eben weltwärts.
Brigitte Fenner

Nach oben

Ein Zuhause für Wildbienen, Falter & Co

Wunderbar und richtig professionell ist es geworden das Insektenhotel, das Horst Blanke mit dem Kinderkreis Bentrup -Loßbruch gebaut hat. Als Schnee und Eis noch wüteten, begann die Planung für dieses Projekt. Schnell ließen sich die Kinder und die ehrenamtlichen Mitarbeiter begeistern. So wurde in den Jugendräumen der Alten Schule gesägt, geschraubt und gestrichen. Da nicht für alle handwerklichen Tätigkeiten die benötigten Werkzeuge vor Ort waren, hat Horst Blanke in seiner heimischen Werkstatt Arbeitsschritte vor- oder nachbereitet. Für dieses außerordentliche Engagement sagen wir ganz herzlichen Dank. Gefüllt wurde das Insektenhotel mit Fichtenzapfen, Bambus, Rinden und Hölzern, in die Löcher gebohrt wurden. Nun müssen nur noch die kleinen Bewohner einziehen. Wer sich das Insektenhotel anschauen möchte, findet es in der großen Hecke neben der Grillhütte in Bentrup.
Ute Schmutzler-Frohwitter   

Nach oben

Besuchen Sie auch die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Heiden

www.lage-heiden.de

Nach oben

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv.