Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Abschied von der Gemeindepartnerschaft Wörpen

Was als Gemeindepartnerschaft kurz nach der Wende begann und fast 30 Jahre lang eine große Bereicherung für beide Gemeinden in Heiden und Wörpen war, will nun zu einem freundlichen und dankbaren Abschluss gebracht werden. Wie überall in den neuen Bundesländern sind dort viele  Gemeinden zusammen gelegt worden und haben sich stetig vergrößert. Der Zusammenschluss der Wörpener Kirchengemeinde zur Martinsgemeinde war nur ein Schritt auf einem noch weiteren Weg. Viele kleine Kirchen und verstreute Gemeindeglieder galt es von Seiten der wechselnden Pfarrerteams und Gemeindekirchenräte zu betreuen. Das haben sie mit viel Einsatz, Kraft und immer neuen Ideen getan. Auf gemeinsamen Fahrten der Kirchenvorstände haben wir uns gegenseitig beraten. Das waren schöne und fruchtbare Begegnungen. Vor allem aber wurde die Partnerschaft von den Kirchenchören beider Gemeinden getragen. Pfarrer Krohn-Grimberge und das Ehepaar Bernhard spielten dabei anfangs eine große Rolle. Aber auch unsere Chorleiter, allen voran Hans-Martin Harms und seine Frau Hanna waren mit viel Elan treibende Kräfte. Es gab gemeinsame Konzerte, gegenseitige Besuche zu den Gemeindefesten und später kleinere Familienfreizeiten. Zuletzt wurde es jedoch immer schwieriger, den Kontakt im Sinne einer Gemeindepartnerschaft aufrecht zu erhalten.  
    Ehemals Aktive wurden krank, zogen an andere Orte oder waren mit der Organisation des Umbruchs vor Ort mehr als ausgelastet. Jetzt steht die Gemeinde in Wörpen und Coswig wieder vor einem Einschnitt. Pfarrer Holm Haschker wurde im Januar verabschiedet, Pfarrer Martin Bahlmann wird es am 18. März. Wir meinen, dass dies die Zäsur ist, mit der wir die Menschen hier wie dort von der Pflege der Partnerschaft entlasten sollten. Nach eingehender Beratung hat der Kirchenvorstand einstimmig beschlossen, die Partnerschaft offiziell zu beenden, um auch langfristig den Aufgaben hier vor Ort gerecht werden zu können. Langjährige Freundschaften werden freilich weiter bestehen. Die Dankbarkeit für die schöne gemeinsame Zeit bleibt. Das möchten wir auch persönlich aussprechen und zum Ausdruck bringen. Dazu fährt eine kleine Delegation unserer Gemeinde mit Pfarrerin Brigitte Fenner am 18. März zum Festgottesdienst nach Wörpen. Wir freuen uns, wenn noch jemand spontan mitfahren möchte oder wenn Sie uns Grüße mitgeben und den Abschied aus der Partnerschaft in Gedanken und Gebet freundlich begleiten.
Ihre Pfarrerin Brigitte Fenner

Erinnerung an eine gemeinsame Himmelfahrt-Freizeit
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Kirchenvorstandsbeschluss - Ausprobieren, auswerten und neue Entscheidungen treffen...

das sind die Aufgaben eines Kirchenvorstandes.
Nach seiner letzten Klausurtagung sind mehrere Beschlüsse in eine Art Testphase gegangen. Die Geburtstagsbesuche wurden neu aufgeteilt und bei Gottesdiensten wurde an den Feiertagen zum Teil mit der Kirchengemeinde DT-West kooperiert. Auf seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand diese Entscheidungen noch einmal betrachtet. Im Blick auf die neue Verteilung der Geburtstagsbesuche bleiben wir dabei. Mit 75 Jahren kommt jemand vom Besuchsdienstkreis zu Besuch. Auch zum 81. - 84. Geburtstag ist das so. Zum 80. und 85. Geburtstag (und danach jedes Jahr) kommt eine der Pfarrerinnen. Damit tragen wir der demographischen Entwicklung Rechnung. Das entlastet die Pfarrerinnen, die ja jeweils nur noch mit einer 50% Stelle ausgestattet sind. Dieser Beschluss erhält aber vor allem die Möglichkeit, in seelsorgerlich besonderen Situationen Menschen weiterhin intensiv begleiten zu können. Eine andere Entscheidung hat der Kirchenvorstand jedoch korrigiert. So wichtig die gottesdienstliche Kooperation mit Nachbargemeinden in Zukunft sein wird: Am Ostersonntag wird es um 10 Uhr wieder einen Festgottesdienst in der Heidener Dorfkirche geben. Am höchsten Feiertag der Christenheit soll es nicht nur den Frühaufstehern möglich sein, gemeinsam zu singen, zu beten und zu feiern.

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Face to Face – Von Angesicht zu Angesicht - Jahresthema 2018

Was macht unser Leben aus. Und wie verändert es sich in Zeiten der Digitalisierung - nicht nur privat, sondern auch in der Gemeinde?
Schon im Kindergarten geht es los. Bilder von den süßen Kleinen werden auf Facebook gepostet, Eltern-Kind-Gruppen verabreden sich auf Whats-App, beruflich gehen viele Mails hin und her. Das erleichtert das Leben. Zugleich vermischen sich Privates und Öffentliches. Rückzugsräume werden kleiner. Der Mensch ist rund um die Uhr in Kontakt. Ob darüber die direkten Begegnungen zwischen Menschen zu leiden haben, das liegt an uns. Jugendliche beherrschen sie längst, die Kunst zwischen online und offline zu wechseln. Vielleicht verzetteln sie sich manchmal, aber sie genießen es auch.
   Als Kirchengemeinde möchten wir in diesem Jahr Begegnungen auf allen Ebenen fördern und bewusst in den Blick nehmen. Bei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Menschen bei Müller" diskutieren wir mit Gästen aus unterschiedlichen Generationen. Der Besuchsdienstkreis bildet sich zum Thema „Die Kunst des Dialogs" weiter. Darüber hinaus werden wir mit der Kirchenbank in unseren Dörfern unterwegs sein und ganz direkt mit Menschen ins Gespräch kommen. Der Kindergarten lädt zur Märchenstunde am Kamin ein. Da wird Erzählkunst von Angesicht zu Angesicht erlebbar. In der Passionszeit möchten wir „die Bibel miteinander teilen", so wie man sonst das Brot teilt.  Im Sommer predigen wir „für dich". Als Pfarrerinnen möchten wir dafür einzelne Gemeindeglieder quer durch die Generationen besuchen und mit ihnen über ihre biblischen Lieblingsgeschichten sprechen. Daraus bauen wir eine ganz persönliche Predigt, mit der wir am Sonntag auf die Kanzel gehen.
    „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen (Mt18,20)." Diese Erfahrung möchten wir miteinander machen. Wir werden in unseren Alltag holen, was uns in jedem Gottesdienst mit dem Segen versprochen wird: Auch Gott sieht uns freundlich an. „Gott lässt sein Angesicht über uns leuchten".
   Viel Spaß beim Stöbern in unserem Jahresflyer.

Jahresthema 2018
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Noten helfen 2018 - Frontm3n begeisterte die Zuschauer

Stimmungsvoll ausgeleuchtete Gewölbedächer und brillante  Musiker, so lässt sich das Benefizkonzert der Frontm3n mit wenigen Worten umschreiben. Schon nach dem zweiten Song sprang der Funke über. Pete Lincoln, Mick Wilson und Peter Howarth hatten sichtlich Spaß an dem Spiel mit dem Publikum. Gaben sie doch die schönsten Songs ihrer Ursprungsbands Hollies, Sweet und 10CC in der Heidener Dorfkirche zum Besten. Vor 24 Jahren begegneten sich die Drei bei Sir Cliff Richard. Fortan standen sie immer mal wieder gemeinsam auf der Bühne. Vor ca. 2 Jahren wurde dann der Grundstein für Frontm3n gelegt. Dass Frontm3n musikalisch echt was drauf hat, das haben sie auch bei dem Notenhelfen-Konzert bewiesen. Entlockten sie doch ihren Gitarren die phantastischten Töne und verzauberten zusammen mit ihren außergewöhnlichen Stimmen das Publikum. Da leuchteten bei „The air that I breathe" die Handytaschenlampen auf und der Refrain wurde kräftig mitgesungen.
Ein wunderbares Konzert, das noch lange nachklingen wird. Ein herzliches Dankeschön geht an das Organisatoren-Team, dass es immer wieder schafft, hochkarätige Musik für die Benefizreihe Noten helfen zu engagieren.
Ute Schmutzler-Frohwitter

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Surinam, wo liegt das denn? - Länderabend zum Weltgebetstag 2018

Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag im März feiert und bedenkt die Anliegen der Frauen aus diesem Land. Doch zuvor laden der Frauentreff und der Frauenkreis aus Bentrup-Loßbruch alle Interessierten zu einer „Reise" in dieses schöne Land im Nordosten Südamerikas ein. Herzlich willkommen am 24. Januar 2018 um
19.30 Uhr in der Alten Schule Bentrup.

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Verleihung des Gemeindepreises - Abendgottesdienste mit 1. Preis ausgezeichnet

Dass es ein besonderer Abend werden würde, war schon früh am 10. Mai klar, als ein Kontrabass ins Alte Pfarrhaus geschleppt und ein Schlagzeug neben dem Flügel aufgebaut wurde. Nicht um Wettbewerb ging es, sondern um den Austausch guter Ideen. Drei Projekte wurden von der Evangelischen Gemeindestiftung preisgekrönt, neben dem Orchesterprojekt Spork Eichholz (3. Preis) und einem Projekt der Kooperation von Gemeinde, Grundschule und OGS in Heiligenkirchen (2. Preis) auch die Abendgottesdienste mit Lebensexpertinnen und -experten aus unserer Gemeinde (1. Preis). Wir bedanken uns herzlich bei allen, die seit März 2016 geholfen haben, die Gottesdienste zu dem zu machen, was sie sind: ein Ort für kreative Experimente und offenes Gespräch im Angesicht Gottes.

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Kinderkirchenführer - Dorfkirche Heiden von Kindern erklärt

Fast ein Jahr arbeitete das Kinder-Redaktionsteam an dem Werk. Diakonin Ute Schmutzler-Frohwitter und Kirchenführerin Bärbel Meier begleiteten das Projekt und standen fachlich zur Seite.
Begonnen hat alles im vergangenen Jahr bei den Ferienspielen. Dort stellten die Kinder erste Forschungen über die Kirche an.
Anschließend bildete sich ein Redaktionsteam, das das gewonnene Material sichtete, ergänzte und überarbeitete.
Mit Ehrgeiz waren die Kinder dabei und brachten immer wieder neue Ideen ein. Die Zeichnungen der Wandmalereien wurden auf die passende Farbgebung überprüft, bauliche Besonderheiten, wie die Neidköpfe an der Außenseite der Kirche in Augenschein genommen, die Decke des Abendmahltisches mit ihrer Hardanger-Stickerei bestaunt und weitere Kinder um Zeichnungen der Orgel, der Kanzel und des Sakramentshäuschen gebeten.
Nach fast einem Jahr Recherche, Schreib- und Zeichenarbeit und Materialzusammenstellung ist eine ansehnliche Broschüre mit 28 Seiten entstanden, in der Kinder anderen Kindern ihre Heidener Dorfkirche erklären.
Diana Schuhmacher  vom Medienzentrum Lage begeisterte das Projekt so sehr, dass sie den Kindern das druckreife Layout spendierte.
Ein herzliches Dankeschön dafür.
Ute Schmutzler-Frohwitter

Redaktionsteam "Kinderkirchenführer"
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Internationales Billardcafé

 Von beglückenden, erfüllenden Erlebnissen berichten die Besucher des „Internationalen Billardcafés" im Jugendheim. Billardcafé heißt miteinander feiern, spielen und voneinander lernen. Ein großes Stimmengewirr verschiedener Sprachen ist im Jugendheim zu hören.
Beim Jaccolospielen lässt sich eine junge Frau erklären, wie man auf arabisch zählt. Mit großer Geduld verbessern die beiden Mitspieler ihre Aussprache. Man kann den beiden Syrern ansehen, wie gut es ihnen tut, ausnahmsweise als Fachleute angesprochen zu werden. Eine freundliche, vertrauensvolle Atmosphäre ist im ganzen Haus zu spüren.

Erfahrene BillardspielerInnen sind jederzeit herzlich willkommen, aber auch die, die so ein Treffen zum Anlass nehmen wollen, um das Spielen neu zu erlernen.

Nachfragen bei Brigitte Fenner und Ute Schmutzler-Frohwitter

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Besuchen Sie auch die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Heiden

www.lage-heiden.de

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