Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Aktuelles

Ankündigungen im Blick auf das Corona-Virus

Alle Veranstaltungen, einschließlich aller Gottesdienste, sind bis zum 19. April abgesagt.

Entgegen des LZ-Berichtes sind auch der Abendgottesdienst am 22.3. und der Workshop mit Sascha Schmittutz auf unbestimmte Zeit verschoben.

Täglich läuten um 19.30 Uhr die Glocken. Wir beteiligen uns damit an einer ökumenischen Aktion und laden ein:

  • abends um 19:30 Uhr zu Hause eine Kerze anzuzünden und ins Fenster zu stellen
  • ein Gebet zu sprechen und mit dem Vaterunser zu schließen.

 

Für seelsorgerliche Gespräche am Telefon sind die Pastorinnnen erreichbar.

Die Kirche ist täglich von 10-17 Uhr geöffnet und bietet im Chorraum Impulse für Stille und Gebet.

 

 

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Bibelbegegnungen

Unsere erste Bibelbegegnung fand in einem bunten Kreis aus 12 Personen bei gemütlicher Atmosphäre im Kaminzimmer des Alten Pfarrhauses statt. Mit Hilfe der Methode des Bibel-Teilens erschlossen wir uns das Gleichniss der „Arbeiter im Weinberg",
(Mt 20 1-16).

Die vielfältigen unterschiedlichen Gedanken der Teilnehmenden zu dem Gleichnis waren für alle ausgesprochen bereichernd. Möglich wurde das durch das Vertrauen und die Offenheit in der Gruppe sich den anderen mitzuteilen.
Bei Knabbereien, Wein und nicht-alkoholischen Getränken wurde am Ende abgesprochen, weitere Bibelbegegnungen folgen zu lassen. Vorgesehen sind offene Treffen, zu denen jede und jeder willkommen ist, in etwa 4-6 wöchigen Abständen.
Herzliche Einladung zur nächsten Bibelbegegnung am Freitag 3.4. um 19 Uhr im Alten Pfarrhaus.
Judith Filitz, Reinhard Brand

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Tu es - der Weg kommt beim Gehen! - Jahresmotto 2020

So lautet unser Jahresthema 2020. Wir haben ein schönes Jahresmotto mit vielen guten Ideen, an denen viele Menschen sich beteiligen und immer noch mehr Leute mitmachen können. Es hat einen starken Aufforderungscharakter.

Dazu kommt die Kirchenvorstandswahl in den Blick. Im Wahlbezirk I der Kirchengemeinde wird gewählt und dadurch gezeigt: Hier in der Kirchengemeinde Heiden gibt es viele Menschen, denen die Arbeit ihrer Kirche wichtig ist und dafür bereit sind, Zeit, Kraft und Ideen einzusetzen. Sie sind bereit große Verantwortung zu übernehmen. Dafür möchten meine Kollegin Annette Müller und ich uns ganz herzlich bedanken und Sie gleichzeitig bitten: Machen Sie als Gemeindeglieder von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Leben wir dieses Stück Demokratie in der Kirche. Machen Sie mit, wo immer Sie es möchten. Wir sehen uns am 1. März im Wahllokal und bei einer anderen Basis-Initiative, die gleichzeitig in unserem Alten Pfarrhaus geöffnet hat.
Herzlich willkommen im Dorfcafé!
Brigitte Fenner

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Visitation 2019

„Niemand kann für sich allein Christ sein. Auch eine christliche Gemeinde kann nicht isoliert für sich existieren. Sie ist angewiesen auf Hilfen, benötigt das kritische Gespräch", heißt es im Visitationsgesetz der Lippischen Landeskirche. Alle 8 bis 12 Jahre bekommt jede Kirchengemeinde in Lippe Besuch. Bei einem solchen wird das gemeindliche Alltagsleben besprochen. Es können aber auch Ziele formuliert und notwendige Entscheidungen angebahnt werden. Außerdem kann ein Blick von außen helfen, die eigenen Stärken und Schwächen wahrzunehmen.
   Im September wird unsere Gemeinde visitiert. Das Visitationsteam besteht aus der Superintendentin der Klasse Süd sowie drei Personen aus dem Klassenvorstand. Über einen Monat hinweg werden die Besuchenden in alle Bereiche des Gemeindelebens hineinschnuppern, in Gottesdienste und Ausschusssitzungen, in Chorproben und die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Es gibt ein Gespräch mit den Hauptamtlichen und eines mit dem Kirchenvorstand. Die Gebäude werden besichtigt, und es gibt viele Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. So zum Beispiel sind am Mittwoch, dem 11. September um 19:00 Uhr alle, die sich in unserer Gemeinde aktiv beteiligen, ins Alte Pfarrhaus eingeladen. Bei diesem Treffen haben alle Ehrenamtlichen die Chance, der Superintendentin Fragen zu stellen oder auch aus ihren Bereichen zu erzählen.
Wer etwas auf dem Herzen hat, das er lieber unter vier Augen besprechen möchte, kann in die Sprechstunde der Superintendentin gehen, die am 11.9. von 18-18.55 Uhr im Besprechungsraum im Alten Pfarrhaus stattfindet.
   Die Visitation dient, laut Kirchengesetz, der Unterstützung und Selbstprüfung der Gemeinde. Wir als Kirchenvorstand werden uns in dieser Zeit fragen: Wie wollen wir uns weiterentwickeln? Was sollen die Schwerpunkte der Gemeindearbeit in den nächsten Jahren sein? Wo haben wir „blinde Flecken" oder Bereiche, in denen wir uns verbessern können? Und worauf können wir stolz sein?

Unsere Bitte an Sie: Bringen Sie sich ein! Beteiligen Sie sich! Äußern Sie, wenn Sie etwas auf dem Herzen haben! Und bitte nutzen Sie die Begegnungen mit dem Visitationsteam, um darüber nachzudenken, was Ihnen Ihre Kirchengemeinde bedeutet.
Auf einen anregenden September freut sich
Annette Müller

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Karl-Barth-Jahr / Ausstellung in der Kirche

Wie fremd und wie weit weg ist für uns Palästina, die Heimat Jesu. Und grad aus dieser Fremde kam zu uns die erlösende Botschaft und das Kreuz, welches wir zum Zeichen unserer Heimat machten. Ach, Heimat und Fremde sind keine Gegensätze. Jenseits der Grenzen sind auch Menschen, sind Kinder des Vaters im Himmel, mit denen er dieselben Absichten hat, wie mit uns. Das Fremdartige ist nur äußerlich, durch die andern Lebensbedingungen, das andere Klima oder durch andere Schicksale hervorgebracht. Überall aber ist die Sehnsucht nach Gott und nach seinem Frieden, überall aber auch Not und Knechtschaften. Durch Christus aber sind alle Völker berufen zu derselben Hoffnung des Reiches Gottes, schrieb Karl Barth im Jahr 1916 in einem Aufsatz.

Karl Barth war Pfarrer in einer Schweizer Arbeiter- und Bauerngemeinde, Gewerkschaftsgründer und Sozialdemokrat, Krimileser und Schachspieler sowie Theologieprofessor in Göttingen, Münster und Bonn. Seine Schriften wurden 1938 von den Nationalsozialisten verboten. Der fünffache Familienvater führte über drei Jahrzehnte eine Dreiecksbeziehung mit Ehefrau Nelly und seiner Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum, die mit der Familie Barth unter einem Dach wohnte. Barths Bücher werden noch heute diskutiert, in den Niederlanden und Japan, in Korea und den USA.
2019 ist das Jahr, in dem Leben und Werk des Schweizer Theologen in besonderer Weise bedacht werden. Das Karl-Barth-Jahr ist ein Projekt des Reformierten Bundes zusammen mit der EKD und anderen Kirchen. Eine Wanderausstellung dazu wird vom 8.-18. April in der Kirche Heiden zu sehen sein, täglich von 10 - 18:00 Uhr. Sie umfasst 16 Tafeln, auf denen Stationen seines Lebensweges nachvollzogen werden, von seiner Geburt 1886 in Basel bis zu seinem Tod im Jahr 1968.
Karl Barth hat die Bibel leidenschaftlich und direkt zum Sprechen gebracht. Die Veröffentlichung seines ersten Hauptwerkes, einem Kommentar zum Römerbrief, jährt sich jetzt zum hundertsten Mal.
In der Karwoche wollen wir täglich Bibel teilen und auch ein Kapitel aus dem Römerbrief zusammen lesen. Vom 15. - 18. April treffen wir uns täglich von 18 - 19:00 Uhr im Chorraum der Kirche, um Verse aus Römer 6 auf uns wirken zu lassen. Die herausfordernden und inspirierenden Gedanken Barths werden dabei mit einfließen.
Alle Interessierten sind willkommen!
Annette Mülle

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NOT€N helfen 2019

Zahlreiche Gäste füllten die Heidener Dorfkirche um zugunsten der Jugendarbeit Musik, die unter die Haut ging, zu erleben. Ingrid Arthur ist ein künstlerisches Phänomen - schafft sie es doch mit immer wieder neuen musikalischen Arrangements bekannte Lieder aus Soul und Gospel stimmungsvoll zu inszenieren. Mit ihrer dunklen und kräftigen Stimme verzauberte sie ihre Zuhörer*innen, so dass noch Tage später im Dorf die Begeisterung in Begegnungen zu spüren war. Eine prachtvoll in Szene gesetzte Kirche mit dekorativen Lichteffekten machte dieses Noten helfen-Konzert zu einem wirklichen Highlight. Auch das kulinarische Buffet war wieder sehr genussvoll und liebevoll zusammengestellt worden. Es leistete seinen ganz eigenen Beitrag zu diesem schönen Konzerterlebnis.
Ehrenamtliche Helfer*innen unterstützten das Organisatorenteam, ihnen allen gebührt ein herzlicher Dank.
   Ein besonderes Schmankerl bot Ingrid Arthur ihren Fans. Ein Projektchor studierte unter ihrer Leitung bekannte Gospellieder ein. Faszinierend lauschten die Sänger*innen ihrem musikalischen Dirigat und ließen ihre Stimmen dann im Sonntagsgottesdienst erklingen. Und noch einmal sang Ingrid Arthur, völlig unplugged, nur in Begleitung ihres Pianisten, in der Dorfkirche ihr ganz persönliches Gotteslob.
Noten helfen ist ein wunderbares Projekt, um Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Couleur in Aktion und Gespräch zu bringen und auf diese Weise Großes entstehen zu lassen.
Ute Schmutzler-Frohwitter

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Kirchenvorstandsbeschluss - Ausprobieren, auswerten und neue Entscheidungen treffen...

das sind die Aufgaben eines Kirchenvorstandes.
Nach seiner letzten Klausurtagung sind mehrere Beschlüsse in eine Art Testphase gegangen. Die Geburtstagsbesuche wurden neu aufgeteilt und bei Gottesdiensten wurde an den Feiertagen zum Teil mit der Kirchengemeinde DT-West kooperiert. Auf seiner letzten Sitzung hat der Kirchenvorstand diese Entscheidungen noch einmal betrachtet. Im Blick auf die neue Verteilung der Geburtstagsbesuche bleiben wir dabei. Mit 75 Jahren kommt jemand vom Besuchsdienstkreis zu Besuch. Auch zum 81. - 84. Geburtstag ist das so. Zum 80. und 85. Geburtstag (und danach jedes Jahr) kommt eine der Pfarrerinnen. Damit tragen wir der demographischen Entwicklung Rechnung. Das entlastet die Pfarrerinnen, die ja jeweils nur noch mit einer 50% Stelle ausgestattet sind. Dieser Beschluss erhält aber vor allem die Möglichkeit, in seelsorgerlich besonderen Situationen Menschen weiterhin intensiv begleiten zu können. Eine andere Entscheidung hat der Kirchenvorstand jedoch korrigiert. So wichtig die gottesdienstliche Kooperation mit Nachbargemeinden in Zukunft sein wird: Am Ostersonntag wird es um 10 Uhr wieder einen Festgottesdienst in der Heidener Dorfkirche geben. Am höchsten Feiertag der Christenheit soll es nicht nur den Frühaufstehern möglich sein, gemeinsam zu singen, zu beten und zu feiern.

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Kinderkirchenführer - Dorfkirche Heiden von Kindern erklärt

Fast ein Jahr arbeitete das Kinder-Redaktionsteam an dem Werk. Diakonin Ute Schmutzler-Frohwitter und Kirchenführerin Bärbel Meier begleiteten das Projekt und standen fachlich zur Seite.
Begonnen hat alles im vergangenen Jahr bei den Ferienspielen. Dort stellten die Kinder erste Forschungen über die Kirche an.
Anschließend bildete sich ein Redaktionsteam, das das gewonnene Material sichtete, ergänzte und überarbeitete.
Mit Ehrgeiz waren die Kinder dabei und brachten immer wieder neue Ideen ein. Die Zeichnungen der Wandmalereien wurden auf die passende Farbgebung überprüft, bauliche Besonderheiten, wie die Neidköpfe an der Außenseite der Kirche in Augenschein genommen, die Decke des Abendmahltisches mit ihrer Hardanger-Stickerei bestaunt und weitere Kinder um Zeichnungen der Orgel, der Kanzel und des Sakramentshäuschen gebeten.
Nach fast einem Jahr Recherche, Schreib- und Zeichenarbeit und Materialzusammenstellung ist eine ansehnliche Broschüre mit 28 Seiten entstanden, in der Kinder anderen Kindern ihre Heidener Dorfkirche erklären.
Diana Schuhmacher  vom Medienzentrum Lage begeisterte das Projekt so sehr, dass sie den Kindern das druckreife Layout spendierte.
Ein herzliches Dankeschön dafür.
Ute Schmutzler-Frohwitter

Redaktionsteam "Kinderkirchenführer"
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Besuchen Sie auch die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Heiden

www.lage-heiden.de

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