Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Aktuelles

Face to Face – Von Angesicht zu Angesicht - Jahresthema 2018

Was macht unser Leben aus. Und wie verändert es sich in Zeiten der Digitalisierung - nicht nur privat, sondern auch in der Gemeinde?
Schon im Kindergarten geht es los. Bilder von den süßen Kleinen werden auf Facebook gepostet, Eltern-Kind-Gruppen verabreden sich auf Whats-App, beruflich gehen viele Mails hin und her. Das erleichtert das Leben. Zugleich vermischen sich Privates und Öffentliches. Rückzugsräume werden kleiner. Der Mensch ist rund um die Uhr in Kontakt. Ob darüber die direkten Begegnungen zwischen Menschen zu leiden haben, das liegt an uns. Jugendliche beherrschen sie längst, die Kunst zwischen online und offline zu wechseln. Vielleicht verzetteln sie sich manchmal, aber sie genießen es auch.
   Als Kirchengemeinde möchten wir in diesem Jahr Begegnungen auf allen Ebenen fördern und bewusst in den Blick nehmen. Bei einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Menschen bei Müller" diskutieren wir mit Gästen aus unterschiedlichen Generationen. Der Besuchsdienstkreis bildet sich zum Thema „Die Kunst des Dialogs" weiter. Darüber hinaus werden wir mit der Kirchenbank in unseren Dörfern unterwegs sein und ganz direkt mit Menschen ins Gespräch kommen. Der Kindergarten lädt zur Märchenstunde am Kamin ein. Da wird Erzählkunst von Angesicht zu Angesicht erlebbar. In der Passionszeit möchten wir „die Bibel miteinander teilen", so wie man sonst das Brot teilt.  Im Sommer predigen wir „für dich". Als Pfarrerinnen möchten wir dafür einzelne Gemeindeglieder quer durch die Generationen besuchen und mit ihnen über ihre biblischen Lieblingsgeschichten sprechen. Daraus bauen wir eine ganz persönliche Predigt, mit der wir am Sonntag auf die Kanzel gehen.
    „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich mitten unter ihnen (Mt18,20)." Diese Erfahrung möchten wir miteinander machen. Wir werden in unseren Alltag holen, was uns in jedem Gottesdienst mit dem Segen versprochen wird: Auch Gott sieht uns freundlich an. „Gott lässt sein Angesicht über uns leuchten".
   Viel Spaß beim Stöbern in unserem Jahresflyer.

Jahresthema 2018
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Noten helfen 2018 - Frontm3n begeisterte die Zuschauer

Stimmungsvoll ausgeleuchtete Gewölbedächer und brillante  Musiker, so lässt sich das Benefizkonzert der Frontm3n mit wenigen Worten umschreiben. Schon nach dem zweiten Song sprang der Funke über. Pete Lincoln, Mick Wilson und Peter Howarth hatten sichtlich Spaß an dem Spiel mit dem Publikum. Gaben sie doch die schönsten Songs ihrer Ursprungsbands Hollies, Sweet und 10CC in der Heidener Dorfkirche zum Besten. Vor 24 Jahren begegneten sich die Drei bei Sir Cliff Richard. Fortan standen sie immer mal wieder gemeinsam auf der Bühne. Vor ca. 2 Jahren wurde dann der Grundstein für Frontm3n gelegt. Dass Frontm3n musikalisch echt was drauf hat, das haben sie auch bei dem Notenhelfen-Konzert bewiesen. Entlockten sie doch ihren Gitarren die phantastischten Töne und verzauberten zusammen mit ihren außergewöhnlichen Stimmen das Publikum. Da leuchteten bei „The air that I breathe" die Handytaschenlampen auf und der Refrain wurde kräftig mitgesungen.
Ein wunderbares Konzert, das noch lange nachklingen wird. Ein herzliches Dankeschön geht an das Organisatoren-Team, dass es immer wieder schafft, hochkarätige Musik für die Benefizreihe Noten helfen zu engagieren.
Ute Schmutzler-Frohwitter

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Surinam, wo liegt das denn? - Länderabend zum Weltgebetstag 2018

Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag im März feiert und bedenkt die Anliegen der Frauen aus diesem Land. Doch zuvor laden der Frauentreff und der Frauenkreis aus Bentrup-Loßbruch alle Interessierten zu einer „Reise" in dieses schöne Land im Nordosten Südamerikas ein. Herzlich willkommen am 24. Januar 2018 um
19.30 Uhr in der Alten Schule Bentrup.

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Verleihung des Gemeindepreises - Abendgottesdienste mit 1. Preis ausgezeichnet

Dass es ein besonderer Abend werden würde, war schon früh am 10. Mai klar, als ein Kontrabass ins Alte Pfarrhaus geschleppt und ein Schlagzeug neben dem Flügel aufgebaut wurde. Nicht um Wettbewerb ging es, sondern um den Austausch guter Ideen. Drei Projekte wurden von der Evangelischen Gemeindestiftung preisgekrönt, neben dem Orchesterprojekt Spork Eichholz (3. Preis) und einem Projekt der Kooperation von Gemeinde, Grundschule und OGS in Heiligenkirchen (2. Preis) auch die Abendgottesdienste mit Lebensexpertinnen und -experten aus unserer Gemeinde (1. Preis). Wir bedanken uns herzlich bei allen, die seit März 2016 geholfen haben, die Gottesdienste zu dem zu machen, was sie sind: ein Ort für kreative Experimente und offenes Gespräch im Angesicht Gottes.

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Es kommt Besuch - wie schön

Auf der letzten Kirchenvorstandsklausurtagung hat der neue Kirchenvorstand alle Arbeitsbereiche der Kirchengemeinde angeschaut und gestaunt: So viele Hausbesuche in unserer Kirchengemeinde.   Die beiden Pfarrerinnen sind wirklich viel unterwegs. Und mit ihnen auch noch der Besuchsdienstkreis. Da möchte der Kirchenvorstand im Namen der Gemeindeglieder erst einmal ein herzliches „Dankeschön" aussprechen.
   Jährlich waren es 2016 allein 268 Geburtstagsbesuche bei den Seniorinnen und Senioren. Dazu kamen Geburtstagsbesuche bei ca. 60 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Und natürlich Hausbesuche bei Taufen, Hochzeiten und im Trauerfall. Besonders für Trauergspräche nehmen sich die Kolleginnen Ruhe und Zeit. Will man in einer Trauerfeier etwas Tröstliches sagen, muss man vorher gut zugehört haben. Das gleiche gilt für Krankenhaus- und Seelsorgebesuche, die außer der Reihe einmal nötig sind. Es ist schön, wenn Besuch kommt und Menschen ein offenes Ohr finden.  
   Auf seiner Klausurtagung hat sich der Kirchenvorstand jedoch auch gefragt, wie das weiterhin zu schaffen sein soll, wo doch einerseits nur noch zwei halbe Stellen für unsere Pfarrerinnen zur Verfügung stehen und der demographische Wandel auch bei uns zu spüren ist. Wie können wir als Gemeinde nah bei den Menschen sein und gleichzeitig dafür sorgen, dass genug Ruhe für Besuche in besonders schweren Zeiten bleibt?
   Dazu hat der Kirchenvorstand in Absprache mit dem Besuchsdienstkreis einen Beschluss gefasst. Er selbst wird die Besuche bei den Mitarbeitenden reihum übernehmen und damit auf viele Schultern verteilen. Die Kirchenältesten freuen sich auf die Begegnungen und Einblicke ins Gemeindeleben, die sie dadurch gewinnen. Der Besuchsdienstkreis ist bereit, noch weitere Seniorengeburtstagsbesuche zu übernehmen. Sie machen sich nun auch zu den 75-Jährigen auf den Weg, und damit beginnt dann auch der Geburtstagsbesuchsreigen. Die nach unserer Erfahrung noch sehr gut eingebundenen und mobilen 70-Jährigen mögen uns verzeihen, dass sie ab demnächst mit einem freundlichen Geburtstagsbrief bedacht werden.
Und wann kommt die Pastorin? Sie macht sich zum 80., zum 85. und danach jedes Jahr zu Ihnen auf den Weg. Selbstverständlich kommt sie auch, wenn Sie sie um einen persönlichen Besuch bitten.
Der Kirchenvorstand

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Kinderkirchenführer - Dorfkirche Heiden von Kindern erklärt

Fast ein Jahr arbeitete das Kinder-Redaktionsteam an dem Werk. Diakonin Ute Schmutzler-Frohwitter und Kirchenführerin Bärbel Meier begleiteten das Projekt und standen fachlich zur Seite.
Begonnen hat alles im vergangenen Jahr bei den Ferienspielen. Dort stellten die Kinder erste Forschungen über die Kirche an.
Anschließend bildete sich ein Redaktionsteam, das das gewonnene Material sichtete, ergänzte und überarbeitete.
Mit Ehrgeiz waren die Kinder dabei und brachten immer wieder neue Ideen ein. Die Zeichnungen der Wandmalereien wurden auf die passende Farbgebung überprüft, bauliche Besonderheiten, wie die Neidköpfe an der Außenseite der Kirche in Augenschein genommen, die Decke des Abendmahltisches mit ihrer Hardanger-Stickerei bestaunt und weitere Kinder um Zeichnungen der Orgel, der Kanzel und des Sakramentshäuschen gebeten.
Nach fast einem Jahr Recherche, Schreib- und Zeichenarbeit und Materialzusammenstellung ist eine ansehnliche Broschüre mit 28 Seiten entstanden, in der Kinder anderen Kindern ihre Heidener Dorfkirche erklären.
Diana Schuhmacher  vom Medienzentrum Lage begeisterte das Projekt so sehr, dass sie den Kindern das druckreife Layout spendierte.
Ein herzliches Dankeschön dafür.
Ute Schmutzler-Frohwitter

Redaktionsteam "Kinderkirchenführer"
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Internationales Billardcafé

 Von beglückenden, erfüllenden Erlebnissen berichten die Besucher des „Internationalen Billardcafés" im Jugendheim. Billardcafé heißt miteinander feiern, spielen und voneinander lernen. Ein großes Stimmengewirr verschiedener Sprachen ist im Jugendheim zu hören.
Beim Jaccolospielen lässt sich eine junge Frau erklären, wie man auf arabisch zählt. Mit großer Geduld verbessern die beiden Mitspieler ihre Aussprache. Man kann den beiden Syrern ansehen, wie gut es ihnen tut, ausnahmsweise als Fachleute angesprochen zu werden. Eine freundliche, vertrauensvolle Atmosphäre ist im ganzen Haus zu spüren.

Erfahrene BillardspielerInnen sind jederzeit herzlich willkommen, aber auch die, die so ein Treffen zum Anlass nehmen wollen, um das Spielen neu zu erlernen.

Nachfragen bei Brigitte Fenner und Ute Schmutzler-Frohwitter

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Besuchen Sie auch die Internetseite der Aktionsgemeinschaft Heiden

www.lage-heiden.de

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