Aktuelles
Kirchenvorstandswahlen in Lippe am 5. Februar 2012
Im letzten Gemeindebrief haben wir die Kandidaten und Kandidatinnen vorgestellt. Als eine von wenigen Gemeinden in Lippe wird es bei uns tatsächlich eine Kirchenvorstandswahl geben. Darüber können wir uns freuen - zeigt es doch, dass sich viele Menschen bereit erklären, sich in unserer Kirchengemeinde zu engagieren. Es zeigt auch, dass uns das demokratische Prinzip in der Gemeinde wichtig ist. Darum bitten wir Sie herzlich, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Übrigens haben in der Kirche auch Jugendlich das aktive Wahlrecht. Sofern sie konfirmiert und älter als 14 Jahr alt sind, können mit wählen. Jugendliche helfen uns auch, den Wahltag freundlich zu gestalten. Sie eröffnen am Nachmittag in Heiden das Wählerwaffelcafé. Aber auch in Bentrup wird gewählt und auch dort kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und etwas Leckeres zu Mittag essen.
Wir bitten Sie also, Ihr Wahlrecht am 5. Februar wahrzunehmen. Die Wahllokale sind zu folgenden Zeiten geöffnet:
Bentrup, Alte Schule: 9.00 Uhr - 13.00 Uhr
(ab 12.00 Mittagessen)
Heiden, Altes Pfarrhaus: 9.00 - 18.00 Uhr
(15.00-17.00 Waffelcafé)
(ausgenommen sind jeweils die Gottesdienstzeiten)
Aktiver Beitrag zum Klimaschutz
Die Kirchengemeinde Heiden wird noch in diesem Jahr ein erstes Projekt im Rahmen des landeskirchlichen Klimaschutzkonzeptes umsetzen. „Angesichts des Klimagipfels, der uns den rapiden Anstieg der Co2 Emmissionen noch einmal deutlich vor Augen stellt, ist es gerade für die Kirche wichtig, hier deutliche Zeichen zu setzen", erklärt Pfarrerin Brigitte Fenner.
Dank des Klimaschutzkonzeptes der Lippischen Landeskirche wurden alle Gebäude der Kirchengemeinde Heiden energetisch untersucht. Damit wurde das Niedrig-Energie-Institut in Detmold beauftragt. Klaus Michael kam nach Heiden und gab nach seiner eingehenden Überprüfung konkrete Anregungen, was im Sinne des Klimaschutzes zu tun sei.
Die detaillierte Aufstellung möglicher Maßnahmen, die Berechnung der erwarteten Energieeinsparungen und eine ehrliche Kosten-Nutzenrechnung halfen der Gemeinde, erste Schritte in die Wege zu leiten. So wird nun das Dach des Heidener Jugendheims neu eingedeckt und - das wichtigste von allem - mit einer 20 cm dicken Dämmschicht auf der Betondecke versehen. Diese war bisher nur mit einer 1cm dicken Dämmschicht ausgestattet. Der Wärmeabfluss über das Dach soll sich durch die aktuelle Maßnahme um 90% verringern. Das könnte bei den derzeitigen Gaspreisen auch eine jährliche Betriebskosteneinsparung von ca. 1400,00 Euro erbringen. So hofft die Gemeinde, dass sich die Investition in einem sehr überschaubaren Zeitraum amortisiert.
Der Gewinn liegt aber in jedem Fall im aktiven Beitrag für den Umweltschutz und den Erhalt der Schöpfung. Dieser liegt der Kirchengemeinde schon lange am Herzen. So wurden die Fenster des Jugendheims schon vor zwei Jahren ausgetauscht. Das neue Pfarrhausdach und das Kindergartendach tragen seit langem eine Photovoltaikanlage.
Berufliche Veränderung nach 15 Jahren Dienst in Lemgo
Nach 15 schönen Dienstjahren in der Kirchengemeinde St. Johann in Lemgo, wird Pfarrer Klaassen ab dem 1. November 2011 im Umfang einer halben Stelle als Religionslehrer in Hohenhausen an der dort im Aufbau begriffenen Gemeinschaftsschule arbeiten. "Natürlich ist mir diese Entscheidung sowie der damit verbundene Abschied sehr schwer gefallen; andererseits suchte ich eine neue berufliche Herausforderung. Dass dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist, freut mich sehr.
Ebenso freut mich, dass ich weiterhin - wie bisher - bei Ihnen in der Kirchengemeinde Heiden tätig sein darf. Es wird sich voraussichtlich für die Arbeit vor Ort nicht viel ändern - und falls doch, so werden wir Sie darüber zeitnah informieren. Schon heute ein herzlicher Dank, dass Sie die spezielle Situation einer „geteilten" Pfarrdienststelle mit großem Verständnis mittragen (und auch schon in den vergangenen Jahren mitgetragen haben).
10 Jahre Besuchsdienstkreis
Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht!
Am 3. November kann der Besuchsdienstkreis unserer Gemeinde schon ein Jubiläum feiern. Angefangen hatte alles mit einigen hilfreichen Treffen mit Pfarrer Bendix Bahle, der schon Erfahrungen mit dem Aufbau von Besuchsdienstkreisen hatte. Die Initiative kam damals von einer neu gewählten Kirchenältesten, der als ausgebildete Krankengschwester das Thema sehr am Herzen lag. Seitdem trifft sich der Kreis ca. alle zwei Monate zum Erfahrungsaustausch, zur Fortbildung und manchmal auch gesellig. Vor allem aber machen die 10 - 15 Mitglieder des Kreises rege Besuche in unserer Gemeinde. Bei manchen sind dadurch langjährige Beziehungen gewachsen.
Von Anfang an war es der Plan, dass Menschen, die wenig Kontakt nach außen haben, auch zwischen den Geburtstagsbesuchen der Pfarrer Besuch bekommen. Seit ca. 4 Jahren übernimmt der Besuchsdienstkreis auch die Geburtstagsbesuche, die zwischen dem
80. und 85. Lebensjahr liegen, - einfac,h weil es immer mehr ältere Menschen in der Gemeinde gibt und zeitgleich Pfarrstellenanteile immer weiter gekürzt wurden (seit 1998 sind von 2 ganzen Pfarrstellen nur noch 1 ¼ Pfarrstellen übrig geblieben). Darum freuen sich Pfarrer Gerald Klaassen und Pfarrerin Brigitte Fenner sehr über diese Unterstützung. Über den Besuchsdienst wird die Verbindung zur Gemeinde gehalten. Wenn es Menschen sehr schlecht geht, erfahren es die beiden Seelsorger und können eigene Besuche anschließen. Die Erfahrungen, die die Mitglieder des Besuchsdienstkreises sammeln und die Gemeinschaft untereinander möchte keiner mehr missen. Für die Besuchten sind sie oft ein Segen - ein kleiner Lichtblick an einem langen Tag - ein Überbringer von Neuigkeiten, die man sonst nicht mehr erführe - ein wichtiger Kontakt zum Dorf. Übrigens: der Besuchsdienstkreis ist immer offen für neue Gesichter. Hier ist jeder willkommen, der etwas Zeit „zu verschenken" hat.
Orgel mit neuem Klang
Nach der aufwendigen Innenrenovierung der Heidener Kirche wurde nun auch die Orgel gründlich gereinigt und mit einer neuen Stimmung versehen. Etwa drei Wochen arbeitete der Orgelbaumeister Volker Bröer mit seinen Mitarbeitern Frank Staude und Frank Haschert an dem Instrument. Das Team gehört zur Daikonischen Stiftung Wittekindshof, welches seit 10 Jahren auch eine kleine Abteilung für Orgelbau eingerichtet hat. Seit 1887 hat die Stiftung ihren Sitz in Bad Oeynhausen und unterhält u.a. fünf Werkstätten für Menschen mit Behinderungen mit insgesamt 1250 Beschäftigen. Durch die Einrichtung des Arbeitsbereiches Orgelbau erschließt sich für einige von ihnen ein interessantes Tätigkeitsfeld mit Außenkontakten. Unter fachlicher Anleitung des Orgelmeisters wurden die 1066 Pfeifen gründlich gereinigt. Die Orgel, die 1973 von der Dresdener Orgelbauwerkstatt Jehmlich in Heiden eingebaut wurde, verfügt über 20 Register, 2 Manuale und Pedal. Mit der Reinigung erhielt sie in Absprache mit dem Lippischen Orgelbeauftragten Burkhard Gewecke eine neue Stimmung. Sie trägt den klangvollen Namen „Für eine kleine Stadt" oder anders gesagt „Neidhard 2" aus dem Jahr 1729. Damit ist ein breites Repertoire vom Barock bis zur Moderne auf dieser schönen Orgel spielbar. Zurzeit ist die Stelle des Kirchenmusikers in Heiden leider immer noch vakant. Bei Interesse dürfen sich Menschen mit C-Musikerausbildung gerne in der Kirchengemeinde melden. Dennoch ist ab Mitte September der volle Klang der großen Orgel wieder in allen Gottesdiensten zu genießen.
weitere Bilder in der Bildergalerie
Ältere Meldungen finden Sie in unserem Archiv.