Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Visitation 2019

„Niemand kann für sich allein Christ sein. Auch eine christliche Gemeinde kann nicht isoliert für sich existieren. Sie ist angewiesen auf Hilfen, benötigt das kritische Gespräch", heißt es im Visitationsgesetz der Lippischen Landeskirche. Alle 8 bis 12 Jahre bekommt jede Kirchengemeinde in Lippe Besuch. Bei einem solchen wird das gemeindliche Alltagsleben besprochen. Es können aber auch Ziele formuliert und notwendige Entscheidungen angebahnt werden. Außerdem kann ein Blick von außen helfen, die eigenen Stärken und Schwächen wahrzunehmen.
   Im September wird unsere Gemeinde visitiert. Das Visitationsteam besteht aus der Superintendentin der Klasse Süd sowie drei Personen aus dem Klassenvorstand. Über einen Monat hinweg werden die Besuchenden in alle Bereiche des Gemeindelebens hineinschnuppern, in Gottesdienste und Ausschusssitzungen, in Chorproben und die Arbeit mit Konfirmandinnen und Konfirmanden. Es gibt ein Gespräch mit den Hauptamtlichen und eines mit dem Kirchenvorstand. Die Gebäude werden besichtigt, und es gibt viele Möglichkeiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. So zum Beispiel sind am Mittwoch, dem 11. September um 19:00 Uhr alle, die sich in unserer Gemeinde aktiv beteiligen, ins Alte Pfarrhaus eingeladen. Bei diesem Treffen haben alle Ehrenamtlichen die Chance, der Superintendentin Fragen zu stellen oder auch aus ihren Bereichen zu erzählen.
Wer etwas auf dem Herzen hat, das er lieber unter vier Augen besprechen möchte, kann in die Sprechstunde der Superintendentin gehen, die am 11.9. von 18-18.55 Uhr im Besprechungsraum im Alten Pfarrhaus stattfindet.
   Die Visitation dient, laut Kirchengesetz, der Unterstützung und Selbstprüfung der Gemeinde. Wir als Kirchenvorstand werden uns in dieser Zeit fragen: Wie wollen wir uns weiterentwickeln? Was sollen die Schwerpunkte der Gemeindearbeit in den nächsten Jahren sein? Wo haben wir „blinde Flecken" oder Bereiche, in denen wir uns verbessern können? Und worauf können wir stolz sein?

Unsere Bitte an Sie: Bringen Sie sich ein! Beteiligen Sie sich! Äußern Sie, wenn Sie etwas auf dem Herzen haben! Und bitte nutzen Sie die Begegnungen mit dem Visitationsteam, um darüber nachzudenken, was Ihnen Ihre Kirchengemeinde bedeutet.
Auf einen anregenden September freut sich
Annette Müller

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Das Backhaus ist fertig - Einladung zur Gründung eines Backhausteams am 13. Mai um 18.30 Uhr

Nach einer langen Planungs- und Bauphase von etwa drei Jahren feierten wir am 29.03.2019 die Fertigstellung und Schlüsselübergabe für unser Backhaus.
Dieses Inklusionsprojekt der „ Aktion Mensch" hatte während der Bauzeit  Kinder, Eltern, Bewohner der Stiftung Eben-Ezer, Jugendliche und interessierte Gemeindemitglieder zusammengeführt und unter der fachkundigen Bauleitung von Bruno Rischmüller-Affelt dieses wunderschöne, kleine Fachwerkhaus entstehen lassen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Helfern.
Nach der offiziellen Schlüsselübergabe hatte der Backofen die gewünschte Temperatur und die herzhaften und süßen Brötchen schmeckten allen Gästen wunderbar.

Es soll in Zukunft natürlich bei vielen Anlässen im Familienzentrum, Festen der Kirchengemeinde oder der Dorfgemeinschaft  leckere, selbstgebackene Brötchen, Kuchen oder Brot geben damit der Backofen auch gut ausgelastet ist.Wir stellen uns vor, ein Backhausteam aus Mitarbeiterinnen des Familienzentrums, Mitgliedern des Kirchenvorstandes und der Aktionsgemeinschaft und anderen Interessierten  zu gründen.
Wer Spaß und Interesse hat, uns im Backhausteam zu unterstützen, ist am 13.05.2019 um 18.30 Uhr eingeladen, im Familienzentrum  Ideen einzubringen  und Möglichkeiten der Nutzung zu überlegen.
Inge Plöger-Greive

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NOT€N helfen 2019

Zahlreiche Gäste füllten die Heidener Dorfkirche um zugunsten der Jugendarbeit Musik, die unter die Haut ging, zu erleben. Ingrid Arthur ist ein künstlerisches Phänomen - schafft sie es doch mit immer wieder neuen musikalischen Arrangements bekannte Lieder aus Soul und Gospel stimmungsvoll zu inszenieren. Mit ihrer dunklen und kräftigen Stimme verzauberte sie ihre Zuhörer*innen, so dass noch Tage später im Dorf die Begeisterung in Begegnungen zu spüren war. Eine prachtvoll in Szene gesetzte Kirche mit dekorativen Lichteffekten machte dieses Noten helfen-Konzert zu einem wirklichen Highlight. Auch das kulinarische Buffet war wieder sehr genussvoll und liebevoll zusammengestellt worden. Es leistete seinen ganz eigenen Beitrag zu diesem schönen Konzerterlebnis.
Ehrenamtliche Helfer*innen unterstützten das Organisatorenteam, ihnen allen gebührt ein herzlicher Dank.
   Ein besonderes Schmankerl bot Ingrid Arthur ihren Fans. Ein Projektchor studierte unter ihrer Leitung bekannte Gospellieder ein. Faszinierend lauschten die Sänger*innen ihrem musikalischen Dirigat und ließen ihre Stimmen dann im Sonntagsgottesdienst erklingen. Und noch einmal sang Ingrid Arthur, völlig unplugged, nur in Begleitung ihres Pianisten, in der Dorfkirche ihr ganz persönliches Gotteslob.
Noten helfen ist ein wunderbares Projekt, um Menschen verschiedenen Alters und unterschiedlicher Couleur in Aktion und Gespräch zu bringen und auf diese Weise Großes entstehen zu lassen.
Ute Schmutzler-Frohwitter

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Mitfahrbank für Heiden

Die Gruppe „Ein Zuhause in Heiden", die sich vor zwei Jahren gegründet hatte, um die zu erwartenden Geflüchteten in Heiden herzlich aufzunehmen hat von Anfang an an alle Heidener Bürgerinnen und Bürger gedacht. Daraus ist die Idee einer Mitfahrbank für Heiden entstanden, denn am Wochenende und am Abend ist es manchmal ganz schön schwierig mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter zu kommen.
   Die Idee ist gereift. Mittlerweile sieht man solche Bänke im Kalletal, in Währentrup und an anderen ländlichen Orten.  Im Mai wird die Bank bei uns eingeweiht. Jugendliche haben sie zusammen mit Theresia Jungert gestaltet, so dass man auf einer Anzeige kenntlich machen kann, ob man nach Lage, Lemgo oder Detmold fahren möchte. Aufgestellt wird die Bank vor dem Berkenkamphaus, weil Autos dort gut parken können. Die Verkehrsbetriebe sind eingeweiht und begrüßen die Förderung der Mobilität auf den Dörfern.Wichtig ist, dass wir alle mitmachen: Als Mitfahrende und „Autogastgeber". Vielleicht ergibt sich nebenbei manches schöne Gespräch - passend zu unserem Jahresmotto „Face to face". Am Freitag, den 18. Mai ist es soweit. Zwischen 14 und 17 Uhr wird man an der Bank vom Planungsteam freundlich begrüßt. Man kann sich informieren oder die Sache gleich ausprobieren.

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Kinderkirchenführer - Dorfkirche Heiden von Kindern erklärt

Fast ein Jahr arbeitete das Kinder-Redaktionsteam an dem Werk. Diakonin Ute Schmutzler-Frohwitter und Kirchenführerin Bärbel Meier begleiteten das Projekt und standen fachlich zur Seite.
Begonnen hat alles im vergangenen Jahr bei den Ferienspielen. Dort stellten die Kinder erste Forschungen über die Kirche an.
Anschließend bildete sich ein Redaktionsteam, das das gewonnene Material sichtete, ergänzte und überarbeitete.
Mit Ehrgeiz waren die Kinder dabei und brachten immer wieder neue Ideen ein. Die Zeichnungen der Wandmalereien wurden auf die passende Farbgebung überprüft, bauliche Besonderheiten, wie die Neidköpfe an der Außenseite der Kirche in Augenschein genommen, die Decke des Abendmahltisches mit ihrer Hardanger-Stickerei bestaunt und weitere Kinder um Zeichnungen der Orgel, der Kanzel und des Sakramentshäuschen gebeten.
Nach fast einem Jahr Recherche, Schreib- und Zeichenarbeit und Materialzusammenstellung ist eine ansehnliche Broschüre mit 28 Seiten entstanden, in der Kinder anderen Kindern ihre Heidener Dorfkirche erklären.
Diana Schuhmacher  vom Medienzentrum Lage begeisterte das Projekt so sehr, dass sie den Kindern das druckreife Layout spendierte.
Ein herzliches Dankeschön dafür.
Ute Schmutzler-Frohwitter

Redaktionsteam "Kinderkirchenführer"
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