Ev.-ref. Kirchengemeinde Heiden
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Das Backhaus ist fertig - Einladung zur Gründung eines Backhausteams am 13. Mai um 18.30 Uhr

Nach einer langen Planungs- und Bauphase von etwa drei Jahren feierten wir am 29.03.2019 die Fertigstellung und Schlüsselübergabe für unser Backhaus.
Dieses Inklusionsprojekt der „ Aktion Mensch" hatte während der Bauzeit  Kinder, Eltern, Bewohner der Stiftung Eben-Ezer, Jugendliche und interessierte Gemeindemitglieder zusammengeführt und unter der fachkundigen Bauleitung von Bruno Rischmüller-Affelt dieses wunderschöne, kleine Fachwerkhaus entstehen lassen. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei allen Helfern.
Nach der offiziellen Schlüsselübergabe hatte der Backofen die gewünschte Temperatur und die herzhaften und süßen Brötchen schmeckten allen Gästen wunderbar.

Es soll in Zukunft natürlich bei vielen Anlässen im Familienzentrum, Festen der Kirchengemeinde oder der Dorfgemeinschaft  leckere, selbstgebackene Brötchen, Kuchen oder Brot geben damit der Backofen auch gut ausgelastet ist.Wir stellen uns vor, ein Backhausteam aus Mitarbeiterinnen des Familienzentrums, Mitgliedern des Kirchenvorstandes und der Aktionsgemeinschaft und anderen Interessierten  zu gründen.
Wer Spaß und Interesse hat, uns im Backhausteam zu unterstützen, ist am 13.05.2019 um 18.30 Uhr eingeladen, im Familienzentrum  Ideen einzubringen  und Möglichkeiten der Nutzung zu überlegen.
Inge Plöger-Greive

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Karl-Barth-Jahr / Ausstellung in der Kirche

Wie fremd und wie weit weg ist für uns Palästina, die Heimat Jesu. Und grad aus dieser Fremde kam zu uns die erlösende Botschaft und das Kreuz, welches wir zum Zeichen unserer Heimat machten. Ach, Heimat und Fremde sind keine Gegensätze. Jenseits der Grenzen sind auch Menschen, sind Kinder des Vaters im Himmel, mit denen er dieselben Absichten hat, wie mit uns. Das Fremdartige ist nur äußerlich, durch die andern Lebensbedingungen, das andere Klima oder durch andere Schicksale hervorgebracht. Überall aber ist die Sehnsucht nach Gott und nach seinem Frieden, überall aber auch Not und Knechtschaften. Durch Christus aber sind alle Völker berufen zu derselben Hoffnung des Reiches Gottes, schrieb Karl Barth im Jahr 1916 in einem Aufsatz.

Karl Barth war Pfarrer in einer Schweizer Arbeiter- und Bauerngemeinde, Gewerkschaftsgründer und Sozialdemokrat, Krimileser und Schachspieler sowie Theologieprofessor in Göttingen, Münster und Bonn. Seine Schriften wurden 1938 von den Nationalsozialisten verboten. Der fünffache Familienvater führte über drei Jahrzehnte eine Dreiecksbeziehung mit Ehefrau Nelly und seiner Mitarbeiterin Charlotte von Kirschbaum, die mit der Familie Barth unter einem Dach wohnte. Barths Bücher werden noch heute diskutiert, in den Niederlanden und Japan, in Korea und den USA.
2019 ist das Jahr, in dem Leben und Werk des Schweizer Theologen in besonderer Weise bedacht werden. Das Karl-Barth-Jahr ist ein Projekt des Reformierten Bundes zusammen mit der EKD und anderen Kirchen. Eine Wanderausstellung dazu wird vom 8.-18. April in der Kirche Heiden zu sehen sein, täglich von 10 - 18:00 Uhr. Sie umfasst 16 Tafeln, auf denen Stationen seines Lebensweges nachvollzogen werden, von seiner Geburt 1886 in Basel bis zu seinem Tod im Jahr 1968.
Karl Barth hat die Bibel leidenschaftlich und direkt zum Sprechen gebracht. Die Veröffentlichung seines ersten Hauptwerkes, einem Kommentar zum Römerbrief, jährt sich jetzt zum hundertsten Mal.
In der Karwoche wollen wir täglich Bibel teilen und auch ein Kapitel aus dem Römerbrief zusammen lesen. Vom 15. - 18. April treffen wir uns täglich von 18 - 19:00 Uhr im Chorraum der Kirche, um Verse aus Römer 6 auf uns wirken zu lassen. Die herausfordernden und inspirierenden Gedanken Barths werden dabei mit einfließen.
Alle Interessierten sind willkommen!
Annette Mülle

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Verleihung des Gemeindepreises - Abendgottesdienste mit 1. Preis ausgezeichnet

Dass es ein besonderer Abend werden würde, war schon früh am 10. Mai klar, als ein Kontrabass ins Alte Pfarrhaus geschleppt und ein Schlagzeug neben dem Flügel aufgebaut wurde. Nicht um Wettbewerb ging es, sondern um den Austausch guter Ideen. Drei Projekte wurden von der Evangelischen Gemeindestiftung preisgekrönt, neben dem Orchesterprojekt Spork Eichholz (3. Preis) und einem Projekt der Kooperation von Gemeinde, Grundschule und OGS in Heiligenkirchen (2. Preis) auch die Abendgottesdienste mit Lebensexpertinnen und -experten aus unserer Gemeinde (1. Preis). Wir bedanken uns herzlich bei allen, die seit März 2016 geholfen haben, die Gottesdienste zu dem zu machen, was sie sind: ein Ort für kreative Experimente und offenes Gespräch im Angesicht Gottes.

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Internationales Billardcafé

 Von beglückenden, erfüllenden Erlebnissen berichten die Besucher des „Internationalen Billardcafés" im Jugendheim. Billardcafé heißt miteinander feiern, spielen und voneinander lernen. Ein großes Stimmengewirr verschiedener Sprachen ist im Jugendheim zu hören.
Beim Jaccolospielen lässt sich eine junge Frau erklären, wie man auf arabisch zählt. Mit großer Geduld verbessern die beiden Mitspieler ihre Aussprache. Man kann den beiden Syrern ansehen, wie gut es ihnen tut, ausnahmsweise als Fachleute angesprochen zu werden. Eine freundliche, vertrauensvolle Atmosphäre ist im ganzen Haus zu spüren.

Erfahrene BillardspielerInnen sind jederzeit herzlich willkommen, aber auch die, die so ein Treffen zum Anlass nehmen wollen, um das Spielen neu zu erlernen.

Nachfragen bei Brigitte Fenner und Ute Schmutzler-Frohwitter

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Viel Spaß beim Festumzug durch das Dorf

„Dem Leben Farbe geben" - das Motto wurde beim Umzug auf dem Dorffest verkörpert. „Bodypainting macht total Spaß!" lacht die 15-jährige Susanna. Sie hat ihre Haut komplett grün bemalt. Andere wählen pink oder blau, feuerrot oder gelb. „Man hat die Leute von der Kirchengemeinde kaum wiedererkannt" staunt Heinz Tölle bei der Preisverleihung. „Unsere Gesellschaft wird immer bunter - da muss auch Kirche Farbe bekennen," fassen Brigitte Fenner und Annette Müller die Aktion zusammen.

Weitere Fotos in der Bildergalerie!

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