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Neue Vikarin beginnt ihren Dienst
Ihr Gesicht kenne ich
doch...
...und richtig, einige von Ihnen kennen mich noch aus der Zeit meines
Gemeindepraktikums, dass ich im Frühjahr 2008 hier in Heiden absolviert habe. Für andere bin ich noch völlig fremd und daher möchte ich mich ihnen kurz vorstellen.
Mein Name ist Daniela Brinkmann und ich bin seit dem 01. April 2011 die Vikarin ihrer Kirchengemeinde. Nun fragen sie sich bestimmt, warum ich denn noch gar nicht so richtig in Aktion getreten bin, wo ich doch nun schon mittlerweile fast drei Monate da bin. Das liegt daran, dass das Vikariat zunächst mit einer Schulphase beginnt. Seit
Anfang April bin ich an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Detmold als Religionslehrerin in verschiedenen Klassen tätig. Mit Abschluss der Schulphase zu Beginn der Sommerferien verlagert sich dann mein
Ausbildungsschwerpunkt auf die Gemeinde, worauf ich mich schon sehr freue.
Nun aber etwas mehr zu meiner Person. Geboren und aufgewachsen nahe Blomberg. Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Augenoptikerin gemacht und auch einige Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Im Sommer 2003 habe ich mit dem Studium der ev. Theologie in Bielefeld/Bethel begonnen. Dort hieß es für mich erst mal Sprachen büffeln und sich ins Studentenleben einfinden. Mein weiterer Studienweg führte mich dann über Halle an der Saale in das westfälische Münster. Dort habe ich in den letzten 3½ Jahren gelebt und studiert. Gerade die letzten 2 Jahre waren dort von der Vorbereitung auf das 1. Theologische Examen geprägt, das ich im Februar 2011 erfolgreich beim Landeskirchenamt in Detmold ablegen
konnte. Mitten im Lernstress wollten dann auch schon die Weichen fürs Vikariat gestellt werden. „Wie stellen Sie sich ihre Vikariatsgemeinde denn vor? Was wünschen sie sich?", bin ich gefragt worden. Hm, gar nicht so einfach zu beantworten. „Lebendig sollte sei sein, mit eigenem Profil und gerne auf dem Land." Ja, genau so hatte ich es mir
immer vorgestellt. Eine Gemeinde, die ihre Kirche nicht nur geographisch gesehen noch mitten im Dorf hat. Eine Gemeinde, in der sich viele verschiedene Menschen und Gruppen zu Hause fühlen. Eine Gemeinde, in der „was los ist". Eben so, wie ich es während meines Praktikums in Heiden erlebt hatte. Und so bin ich nun wieder hier.
Zurück an dem Ort, wo ich meine ersten eigenen Erfahrungen mit dem Pfarrberuf machen durfte. Ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Zeit in ihrer Gemeinde. Auf die verschiedenen Gruppen und Kreise, auf die Erfahrungen, die ich hier machen darf und die Dinge, die ich hier lernen werde. Aber vor allem freue ich mich auf Sie. Auf die persönliche Kontakte und Gespräche mit Ihnen. Auf ihre Geschichten und die Erlebnisse, die wir miteinander teilen werden. Denn ich bin ja nicht nur ihre neue Vikarin, nein, sie sind auch meine neue Gemeinde.
Erste Kinderpilgergruppe in Lippe unterwegs
Pilgern mit Erwachsenen wird in Lippe zur Zeit ganz groß geschrieben. Allerorts entstehen neue Wege, die mit dem Fischzeichen gekennzeichnet sind. Auf einem dieser Wege pilgerten jetzt die Ferienspielkinder der Ev.ref. Kirchengemeinde Heiden. Sie hatten sich von Bentrup auf nach Heiden gemacht. Zwischendurch gab es Stationen, an denen sie rasteten und sich über ihre Taufsprüche austauschten. Denn diesmal hatte das Team um Diakonin Ute Schmutzler-Frohwitter das Thema Taufe auf das Programm gesetzt. "2011 ist das Jahr der Taufe. So bot sich dieses Thema natürlich für unsere Ferienspiele an.", erklärt die Diakonin. In Heiden angekommen ließen sich die Kinder in der Dorfkirche erklären, was bei der Taufe wichtig ist und wie getauft wird. Einige konnten eigene Erfahrungen beisteuern, weil sie im Grundschulalter getauft wurden, andere erzählten begeistert von der Taufe der jüngeren Geschwister. Auf dem Rückweg nach Bentrup sorgte ein kurzweiliges Tauf-Quiz für die nötige Motivation der kleinen Wanderfüße.
Neben dem thematischen Schwerpunkt der Ferienspiele hatten die Kinder Spaß bei den verschiedenen Spielaktionen. Die pfiffigen Wasserspiele kamen sehr gut an. Auch die Übernachtung in der Alten Schule in Bentrup war ein schönes Highlight. Der Familienausflug in die Glashütte nach Gernheim rundete das Programm ab. Die Ferienspiele endeten mit einem Familiengottesdienst
Was sind schon ein paar Tropfen Regen...
Ein wunderschönes Dorfjubiläum und ein sehr familäres Gemeindefest feierten wir am ersten Juliwochenende. Das Waffelcafe der Jugendlichen war ein fröhlicher Anlaufpunkt. Es wurde geklönt und gelacht. Schließlich schickten wir unsere Begeisterung mit vielen guten Wünschen per Luftballon in den Himmel.
Ungewohnte Geräusche nach dem Fest.
Ein großer Hebekran blockierte den Marktplatz. Die Fernsteuerung ließ zwischenzeitlich an den Besuch von Außerirdischen denken. Dabei wurden nach der Restaurierung innen nun endlich einige Schäden außen am Dach repariert. Da musste man schon hoch hinaus!
Vom Kindergarten zum Familienzentrum
Kurz vor den Ferien hat uns die erfreuliche Mitteilung erreicht, dass sich unser Kindergarten zum Familienzentrum qualifiziert hat. Uns wurde ein hohes Niveau mit sehr guter Qualität bescheinigt. Darüber freuen wir uns, zumal auf dem Weg zum Familienzentrum tatsächlich viele neue Angebote entstanden sind: So der Alleinerziehendentreff, die ehrenamtliche Arbeit der Besuchsomas- und opas, das Elterncafe´Pause, die regelmäßige Beratungsstunde, die Vater - Kind - Aktionen und vieles mehr. Vor allem haben wir die Gelegenheit genutzt, an unserer Konzeption zu arbeiten und alle Ansprechpartner für Kinder - und Jugendangebote im Raum Heiden an einen Tisch zu holen.
Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnerinnen- und Partnern sehr herzlich für ihre Unterstützung. Nun stehen wir vor der Aufgabe, das Angebot zu erhalten und es dem jeweiligen aktuellen Bedarf anzupassen. Wir freuen uns darauf.